Es wird eng für den LASK und Trainer Didi Kühbauer. Der Saisonstart naht und sowohl in der Liga als auch in der Champions-League-Qualifikation geht es direkt voll zur Sache. Doch spätestens seit dem Kreuzbandriss von Ramiz Harakate besteht im Kader der Linzer großer Handlungsbedarf – Kühbauer schlägt deshalb Alarm.
"Wir sind nahe am Improvisieren. Nach wie vor fehlt uns ein Stürmer. Das ist keine Jammerei, sondern eine Tatsache. Wir müssen alles, was Transfers betrifft, überdenken", erklärte der LASK-Coach am Mittwoch.
Die Personalsorgen beschränken sich jedoch nicht nur auf Harakate, der wohl die gesamte Saison ausfallen wird. Auch Flügelspieler Moses Usor ist noch nicht einsatzbereit. Zudem wurde der Abgang von Sasa Kalajdzic noch nicht kompensiert – ein neuer Stürmer fehlt weiterhin. Kurz gesagt: In der Offensive drückt der Schuh.
Kühbauer hätte sich gewünscht, zum Saisonstart auf einen kompletten Kader zurückgreifen zu können. Dieser Wunsch blieb allerdings unerfüllt. Bereits am Freitag startet der LASK gegen den GAK in die neue Bundesliga-Saison, dazu wartet in den kommenden Wochen die Qualifikation für die Champions League.
Bis zum Play-off Ende August hofft Kühbauer, wieder aus dem Vollen schöpfen zu können. "Ich hoffe, dass wir spätestens dann in voller Stärke antreten können." Bis dahin bleibt den Linzern wohl nur eines: Auf dem Transfermarkt möglichst rasch einen neuen Stürmer zu finden.