Der LASK hat am Mittwoch die Vorbereitung auf die neue Saison aufgenommen.
Nach dem historischen Double-Gewinn wurde zuletzt über das Interesse anderer Klubs am Erfolgscoach Didi Kühbauer spekuliert. Der Meistercoach sagt dazu: "Ich bin da und habe immer gesagt, dass es mir da gefällt. Daher mache ich mir keinen Kopf."
Durch den Abstieg von Wolfsburg aus der deutschen Bundesliga ist für Kühbauer eine Transfer-Tür zugeschlagen worden.
Mit Alessandro Schöpf, Yvan Dibango und Ramiz Harakate haben die Linzer bereits drei Neuzugänge präsentiert. Dennoch ist die Kaderplanung noch nicht abgeschlossen.
"Natürlich brauchen wir auf einigen Positionen Verstärkungen und Kader-Vergrößerungen. Die Belastung wird heuer nicht weniger werden", erklärte Kühbauer mit Blick auf die bevorstehenden Aufgaben in Meisterschaft, Cup und Europacup.
Der Bundesliga-Meister steigt direkt im Play-off der Champions League ein. Selbst bei einem Scheitern wäre die Ligaphase der Europa League bereits fix.
Nicht mehr im Kader steht Sasa Kalajdzic. Der Teamstürmer kehrt vorerst zu seinem Stammverein Wolverhampton zurück. Auch Verteidiger Modou Cisse hat den Verein verlassen.
Vor allem Kalajdzic hinterlässt eine große Lücke. "Es ist natürlich schwierig, ihn zu ersetzen. Wir werden jemand anderen finden. Wenn der es ähnlich macht, dann bin ich auch nicht böse", meinte Kühbauer mit einem Schmunzeln.
Auch Kapitän Sascha Horvath blickt optimistisch auf die neue Saison. Der Mittelfeldspieler sieht einen großen Vorteil darin, dass der Kader bislang weitgehend zusammengehalten werden konnte.
"Die letzten Jahre ist bei uns viel gewechselt worden. Jetzt ist es das Ziel, Ruhe zu bewahren", sagte Horvath. Konkrete Ziele wolle man noch nicht formulieren. Zunächst gehe es darum, "gute Stimmung reinzubringen".
Die Euphorie nach dem Double ist beim LASK jedenfalls weiterhin spürbar. Besonders die Reaktionen der Fans seien für ihn unvergesslich. "Am schönsten ist es, wenn die Kleinen kommen und ein Foto wollen", erzählte Horvath.