Die Herbstsaison ist Kürbiszeit, und viele Menschen höhlen Kürbisse für Suppen, Dekorationen oder Laternen aus. Dabei landen die Kerne oft im Müll. Ein großer Fehler, denn Kürbiskerne sind wahre Nährstoffbomben.
Der Steirische Ölkürbis eignet sich besonders gut zur Weiterverarbeitung. Um die Kerne zu gewinnen, halbiert man den Kürbis und kratzt sie mit einem Löffel aus der Mitte heraus. Anschließend müssen sie vorsichtig vom Fruchtfleisch gelöst werden.
Die Kerne sollten dann unter fließendem kaltem Wasser gewaschen und anschließend etwa eine Woche an einem kühlen, dunklen Ort auf Küchenpapier getrocknet werden, schreibt 24garten.de. Wer es eilig hat, kann den Trocknungsprozess mit einem Haartrockner beschleunigen.
Für eine kurze Aufbewahrung genügt ein einfacher Briefumschlag. Wer die Kerne länger lagern möchte, legt den Umschlag in eine kleine Plastikbox mit Löchern und verstaut diese möglichst weit hinten im Kühlschrank, damit wenig Licht an die Verpackung dringt. So halten die Kerne bis zu einem Jahr.
Kürbiskerne sind nicht nur lecker, sondern auch äußerst gesund. Sie enthalten ungesättigte Fettsäuren wie Ölsäure, die gut für Gehirn und Herz sind. Außerdem stecken viele Proteine drin, was sie zu einer idealen Eiweißquelle für Vegetarier macht.
Dazu kommen reichlich B- und E-Vitamine, die die Zellen schützen. Kein Wunder also, dass Kürbiskerne auch den Cholesterinspiegel senken können. Ob als gerösteter Snack aus der Heißluftfritteuse oder als Topping für Salate: Die kleinen Kerne haben es in sich.