Wo früher Autos ihre Runden drehten, zieht jetzt die Kunst ein: Ab Donnerstag, den 10. September wird die historische Astoria Garage in der Josefstadt zum Treffpunkt für Kunstfans, Sammler und Galeristen. Rund 70 Galerien sind dabei.
Hinter der neuen Astoria Artshow steht VAU – Vienna Art United, ein Zusammenschluss von 35 Wiener Galerien. Rund 70 österreichische und internationale Galerien präsentieren etablierte Künstler ebenso wie aufstrebende Talente. Die diesjährige Ausgabe ist zugleich der Auftakt für eine neue Wiener Kunstmesse, die ab 2027 dauerhaft etabliert werden soll.
Die Initiative ist auch eine Reaktion auf das Ende der viennacontemporary und die diesjährige Absage der SPARK Art Fair Vienna. "Unser Ziel ist es, die Kräfte des österreichischen Galerienstandorts zu bündeln", erklärt VAU-Obmann Markus Peichl.
Für Aufsehen dürfte vor allem die Location sorgen: Die Astoria Garage aus dem Jahr 1923 gilt als Europas erste und größte Turmgarage. Sechs Geschoße, eine spiralförmige Auffahrt, große Fenster und eine markante Glaskuppel bilden nun die Kulisse für zeitgenössische Kunst.
Auch das Messemodell ist ungewöhnlich: Die Teilnahmegebühren richten sich nicht nach der Größe der Ausstellungsfläche, sondern nach Umsatz und Größe der jeweiligen Galerie. So sollen auch kleinere Häuser eine faire Chance bekommen.
Die Astoria Artshow läuft von 10. bis 13. September, täglich von 12 bis 19 Uhr, in der Astoria Garage, Trautsongasse 4, Wien-Josefstadt. Die Pressekonferenz findet am Donnerstag um 11 Uhr statt.