Wenn am kommenden Wochenende in Norwegen das Saisonfinale für die Schweizer Ski-Größen startet, wird Jasmina Suter fehlen. Die 30-jährige Schweizerin verpasste als 28. im Super-G-Ranking knapp die Qualifikation für die besten 25 Fahrerinnen, die in Lillehammer an den Start gehen dürfen.
Suter hatte eigentlich noch Chancen auf das Finale. Doch sowohl in Val di Fassa (Platz 47) als auch zuvor in den Super-G-Rennen von Soldeu (ein Ausfall und Platz 46) konnte sie nicht anschreiben. Jetzt ist klar: Ein kurioser Unfall könnte Suter die Teilnahme am Saisonhöhepunkt gekostet haben.
"Ein kleines Update von meiner Seite. Kurz vor Andorra wurde ich von einer Kuh am Kopf getroffen", schreibt Suter am Donnerstag auf Instagram. Und sie stellt gleich klar: "Es ist kein Witz."
"Ich habe noch versucht, es in den Weltcupfinal zu schaffen, aber leider hat es nicht geklappt", erklärt sie weiter. Jetzt will sich Suter auf ihre Gesundheit konzentrieren: "Mein Kopf braucht jetzt etwas Zeit, um sich zu erholen, also mache ich eine kleine Pause."
Laut 20 Minuten bestätigt auch der Schweizer Skiverband den Vorfall: Suter half ihren Eltern im Stall, als eine Kuh sie plötzlich mit dem Fuß am Kopf traf. Der Unfall passierte, als sie hinter die Tiere ging.
Noch ist nicht klar, wie schwer die Verletzung tatsächlich ist. Ob Suter damit die Saison vorzeitig beenden muss oder vielleicht doch noch bei den Schweizer Meisterschaften antritt, ist offen. Am 9. April stehen in St. Moritz die Abfahrten der Damen und Herren am Programm, zwei Tage später folgen die Super-G-Rennen.