Kurz und Raab verteidigen Zadic und beklagen Hetze

Seit Wochen wird die grüne Justizministerin Zadic im Netz von FPÖ und Rechtsextremen mit Hass und Verleumdungen überzogen. Kanzler Kurz und Integrationsministerin Raab kommen ihr zu Hilfe.
Seit Beginn der Woche ist die Grüne Alma Zadic neue Justizministerin. Bereits im Vorfeld gab es aus rechtsextremen Kreisen wie den "Identitären" sowie FPÖ-Politikern Hetzpostings und Verleumdungen gegen sie. Aufgrund von ernstzunehmenden Drohnungen steht Zadic inzwischen unter Schutz der Sicherheitsbehörden.

Nun haben sich Bundeskanzler Sebastian Kurz und Integrationsministerin Susanne Raab (beide ÖVP) öffentlich hinter Zadic gestellt. Sowohl Kurz als auch Raab verurteilten Hass im Netz. Kurz sagte im Interview mit Puls24: "Ich bin optimistisch, dass Alma Zadic das aushält. Das muss man in der Politik." Auf Twitter legte er nach, dass man konsequent gegen Hass im Netz, "ein widerliches Phänomen unserer Zeit", vorgehen werde.



CommentCreated with Sketch.16 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Integrationsministerin Raab wiederum erklärte in einer schriftlichen Stellungnahme, "dass Hass im Netz und im Speziellen Hass gegen Frauen, die in Österreich gut integriert sind und sich für ein harmonisches Zusammenleben einsetzen, absolut keinen Platz hat".

"Auch Kurz Ziel von Hass im Netz"

Sowohl Kurz als Raab fuhren umgehend fort, in Erinnerung zu rufen, dass ja auch Kanzler Kurz das Ziel von "Hass im Netz" geworden sei. Eine linke Rettungsorganisation hatte Kurz auf Twitter als "Baby-Hitler" bezeichnet, weil dieser behauptet hatte, Seenotrettung würde zu mehr Toten führen.

Kurz behauptete im Puls24-Interview zudem, die Medien hätten über die Social-Media-Attacke auf ihn "nicht stark berichtet" – gleichzeitig sollten Medien solchen Botschaften "nicht so viel Raum geben".



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