Jetzt drei Milliarden Euro für die Kurzarbeit

Schon jetzt sprengt das Coronavirus den von der Regierung für Kurzarbeit bereitgestellten Geldtopf: Finanzminister Gernot Blümel musste die Mittel auf drei Milliarden Euro aufstocken.

Österreich erlebt aktuell die vierte Woche im Notbetrieb. Das von der Regierung verordnete Herunterfahren der Wirtschaft hat aber seinen Preis: Mehr als 23.000 Unternehmen stellten bis vergangenen Freitagabend einen Antrag Kurzarbeit.

Der Finanztopf, aus dem diese von der Republik gegenfinanziert wird, ist allerdings bereits am Versiegen. Finanzminister Gernot Blümel und Arbeitsministerin Christina Aschbacher, beide ÖVP, wollen deshalb die Mittel per Verordnung auf 3 Milliarden Euro aufstocken. Das bekräftigten beide Ressortchefs gegenüber der Nachrichtenagentur APA.

Schon am Freitag waren demnach Kurzarbeitsanträge im Ausmaß von einer Milliarde Euro bewilligt worden. "Die Corona-Kurzarbeit hat bisher rund 400.000 Arbeitsplätze in Österreich gesichert", erklärte die Arbeitsministerin.

Wie auch schon AMS-Chef Johannes Kopf in einem Interview erklärt hatte, sei das Modell für Unternehmen sehr attraktiv gemacht worden. Schon jetzt seien laut Aschbacher durch die Kurzarbeitsanträge doppelt so viele Arbeitsplätze gerettet worden, wie seit Beginn der Krise verloren gegangen sind.

"Wir haben immer gesagt, dass es mehr Geld gibt, wenn es mehr braucht", wird Blümel zitiert. Der Ansturm zeige, dass das Modell Kurzarbeit wirke und helfe.

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Maria Theresia von ÖsterreichGood NewsPolitikBundesregierungGernot Blümel

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