Kurzurlaube: So verdrecken wir die Umwelt

Immer mehr Österreicher suchen an langen Wochenenden eine kurze Erholung; vor allem die verlängerten Wochenenden und Fenstertage im Mai und Juni bieten sich dafür an. Aus ökologischer Sicht ist dieser Trend bedenklich, wie ein Wiener Landschaftsökologe im Ö1-Morgenjournal erklärt.

In den vergangenen zwei Jahren wurden von Österreichern schon mehr Kurzurlaube (über neun Millionen) als lange Reisen (8,7 Millionen) unternommen. Öfter und kürzer verreisen sei ökologisch bedenklicher, als seltener und dafür länger zu verreisen, meint Ökologe Christian Baumgartner gegenüber dem ORF-Radio.

Das Verreisen mit dem Flugzeug oder benzinbetriebenen Autos mache rund Dreiviertel der gesamten CO2-Emissionen im Tourismus aus. Wer umweltverträglich kurz verreisen möchte, sollte auf Zug, Bus oder ein E-Fahrzeug umsteigen. Auch so könne man einen Beitrag leisten: Die Organisation finanziert weltweit Projekte, mit deren Hilfe CO2 eingespart werden kann.

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