Abseits des Rampenlichts fand Prinzessin Diana in den 1990er-Jahren einen Ort, an dem sie einfach Mutter sein konnte: In Lech am Arlberg entkam sie mit Prinz William und Prinz Harry dem Dauerinteresse der Öffentlichkeit. Im traditionsreichen Hotel Arlberg erlebte die Familie Momente, die in London undenkbar waren.
Hotelbesitzer Hannes Schneider erinnert sich laut RTL: "Sie war eine unglaublich fürsorgliche Mutter. Ihre Jungs waren das Zentrum ihres Universums." Zwischen verschneiten Hängen spielten die beiden Prinzen ausgelassen, tobten durch den Schnee und genossen eine seltene Freiheit ohne Kameras.
Besonders Harry prägten die Aufenthalte nachhaltig. In seiner Autobiografie "Reserve" beschreibt er, wie sehr ihn diese unbeschwerten Tage begeisterten – so sehr, dass er sich vorstellen konnte, dort später als Skilehrer oder Kellner zu arbeiten.
Doch König Charles III. machte diesem Wunsch ein Ende. Schon damals zeigten sich Unterschiede zwischen den Brüdern: "Harry war der Wilde", erzählt Schneider, während William stets bedacht blieb.
Als Diana ihn spontan zum Shoppen überreden wollte, entgegnete er: "Mama, du weißt, ich darf das Hotel nicht ohne meinen Polizeibeamten verlassen." Trotz neugieriger Fotografen blieb das Hotel ein geschützter Rückzugsort – sogar mit raffinierten Täuschungsmanövern.
Als Dianas Vater 1992 starb, vertraute sie dem Team so sehr, dass ihre Söhne dort bleiben konnten, fern vom Druck der Öffentlichkeit.