Nach Wochen der Stille hat sich Kronprinzessin Mette-Marit (52) erstmals öffentlich zu ihrer Verbindung mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein geäußert. In einem emotionalen Interview mit dem norwegischen Sender NRK sagte sie: "Ich wusste nicht, dass er ein Sexualverbrecher ist."
Das Gespräch wurde am Donnerstag aufgezeichnet – am selben Tag, an dem der Prozess gegen ihren Sohn Marius Borg Hoiby (29) endete. Mette-Marit kämpfte dabei mehrfach mit den Tränen und erklärte, sie sei "manipuliert und getäuscht" worden.
Laut "Bild" wurde die Kronprinzessin auch mit einer Mail aus dem Jahr 2011 konfrontiert, in der sie an Epstein schrieb: "Habe dich gegoogelt – zugegeben, sah nicht besonders gut aus." Auf die Frage, was sie damals gegoogelt habe, antwortete sie: "Das ist 15 Jahre her. Ich kann mich nicht erinnern."
Mette-Marit betonte, dass der Fokus nicht auf ihr liegen solle, sondern auf den Opfern, die "schwerem Missbrauch ausgesetzt waren". Sie sei "sehr wütend" darüber, dass diese noch keine Gerechtigkeit erhalten haben.
Das Interview durfte auf Wunsch des Hofes nicht länger als 20 Minuten dauern – Rücksicht auf Mette-Marits schwere Lungenerkrankung. Ihr Mann Kronprinz Haakon (52) war ebenfalls anwesend und kommentierte die belastende Situation der Familie mit den Worten: "Es war sehr viel auf einmal."