Wien hat so viele Intensivpatienten wie noch nie

Patient auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Tulln (Archivbild, November 2020)
Patient auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Tulln (Archivbild, November 2020)HELMUT FOHRINGER / APA / picturedesk.com
Die Lage auf den Intensivstationen bleibt weiterhin kritisch. Mehr als 600 Covid-Patienten müssen mittlerweile intensivmedizinisch betreut werden.

Die Behörden melden am Sonntag für Österreich 2.252 Neuinfektionen und 25 Todesfälle. Auf den Intensivstationen werden die Betten weniger.

Über 2.300 Corona-Patienten im Krankenhaus

Bisher gab es in Österreich 577.007 positive Testergebnisse. Mit heutigem Stand (11. April 2021, 9:30 Uhr) sind österreichweit 9.687 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 535.798 wieder genesen.

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Derzeit befinden sich 2.305 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung. Davon werden 602 auf Intensivstationen betreut. Den letzten Höchststand gab es am 25. November 2020 mit 709 belegten Intensivbetten. Seit vergangenem Sonntag wurden österreichweit 48 weitere Patienten auf Intensivstationen aufgenommen, das ist ein Plus von knapp neun Prozent.

Höchststand in Wien

Besonders dramatisch ist die Lage in Wien: 243 Schwerkranke müssen hier aktuell auf Intensivstationen betreut werden, so viele wie noch nie. Dank verschobener Operationen sind in den Wiener Spitälern aber noch Kapazitäten übrig. So sind derzeit noch 121 Betten für Covid-Patienten verfügbar.

Lockdown vor Verlängerung

In Niederösterreich befanden sich am Sonntag 125 Fälle auf Intensivstationen, im Burgenland benötigen aktuelle 23 Patienten intensivmedizinische Pflege. Der Lockdown dauert im Osten des Landes vorerst noch bis 18. April. Eine Verlängerung ist jedoch wahrscheinlich.

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