Niederösterreich

Landbauer nennt Volkspartei "Lockdown-Fanatiker"

Die neuerliche Verlängerung des Lockdowns in Niederösterreich bringt Landeshauptfrau Mikl-Leitner und ihrer VP herbe Kritik von der blauen Opposition.
13.04.2021, 11:03

Nach Wien verlängert auch Niederösterreich die Osterruhe bis zum 2. Mai, sehr zum Ärger der FPÖ NÖ. Denn diese pocht darauf, die wissenschaftliche Erkenntnisse der Gesellschaft für Aerosolforschung anzuerkennen. Die besagen nämlich, dass die Wahrscheinlichkeit sich im Freien anzustecken viel geringer ist als drinnen und es von daher wenig Sinn macht, Menschen in die eigenen vier Wände zu drängen.

„Das schwarz-rot-grüne Einsperrpaket geht in die Verlängerung. Anstatt jüngste wissenschaftliche Erkenntnisse anzuerkennen, beschreitet die ÖVP weiterhin den Weg der erbitterten Angst- und Panikmache. Das ist ein Armutszeugnis und zeigt, dass diese Lockdown-Fanatiker gar kein Interesse haben, einen Befreiungsschlag zu liefern“, kommentiert FPÖ Landespartei- und Klubobmann im NÖ Landtag, Udo Landbauer.

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"Sofortige Öffnungsschritte"

„Die niederösterreichische Landeshauptfrau hätte Führungsstärke beweisen können und den Wiener Weg in den wirtschaftlichen Ruin verlassen müssen. Leider fühlt sie sich als Anhängsel des roten Wiener Bürgermeisters pudelwohl und folgt ihm aufs Wort“, setzt er seine Kritik fort und fordert sofortige Öffnungsschritte. „Dazu gehört auch die Öffnung des Handels und körpernaher Dienstleister, die sich an sämtliche Vorgaben und Sicherheitsmaßnahmen halten“, betont der freiheitliche Klubobmann.  

„Dass Mikl-Leitner schon wieder Öffnungsschritte vom Bund fordert und im selben Atemzug den Endloslockdown in Niederösterreich verlängert, ist schlichtweg grotesk und zeigt, dass die ÖVP in Niederösterreich völlig planlos herumvegetiert. Der Lockdown ist keine Lösung und verursacht mehr Schaden als Nutzen. Wann wird die ÖVP das endlich kapieren?“, wettert Landbauer.