Reisen

Airbus verfehlt bei Landung Schaulustige nur haarscharf

Der Flughafen der Griechen-Insel Skiathos ist bei Planespottern äußerst beliebt. Doch so tief hat selbst dort noch nie ein Landeanflug stattgefunden.

20 Minuten

Die Planespotter, die sich auf der griechischen Insel Skiathos versammelt hatten, um den Landeanflug einer Maschine der ungarischen Wizz Air zu beobachten, sind dem Flugzeug wohl deutlich näher gekommen, als sie sich das gewünscht haben. Videoaufnahmen zeigen, dass der Airbus A321neo nur haarscharf die Köpfe der Schaulustigen überfliegt. Die Aufnahmen sollen von Anfang August stammen.

Der Flughafen Skiathos hat aufgrund der geografischen Gegebenheiten der Insel eine besonders kurze Start- und Landebahn, was bedeutet, dass die Piloten tiefer anfliegen müssen als bei anderen Landebahnen. Die Insel ist bei Planespottern deshalb besonders beliebt.

Tiefste Landung?

Die Geschwindigkeit des Flugzeugs wirbelt Staub von der Straße auf, während mehrere Menschen dem ankommenden Flugzeug ausweichen. "Wie viele der Zuschauer, glaubt ihr, brauchten neue Hosen?", fragte eine Person unter dem Video, das von GreatFlyer veröffentlicht wurde. Der Account fragte die Follower, ob das die bisher "tiefste" Landung auf dem Flughafen war.

    Die Wizz-Air-Maschine bei ihrem Landeanflug auf der griechischen Insel Skiathos.
    Die Wizz-Air-Maschine bei ihrem Landeanflug auf der griechischen Insel Skiathos.
    20M-Screenshot YouTube / GreatFlyer

    Lebensgefährlich

    Schilder vor der Landebahn warnen die Planespotter vor den Gefahren. Erst Anfang Juni ist eine britische Touristin schwer verletzt worden. Sie wurde vor der Startbahn vom Wind der Turbinen eines abfliegenden Flugzeugs weggeblasen. Die 61-Jährige zog sich lebensgefährliche Kopfverletzungen zu.

    "Einige Menschen verstehen nicht, wie groß die Gefahr ist", sagte Theodoros Tzoumas, der Bürgermeister von Skiathos, gegenüber dem griechischen TV.

    Überall stünden Schilder, die vor dem Aufenthalt nahe der Landebahn des Flughafens von Skiathos warnen. Dennoch versammeln sich täglich Dutzende Planespotter und andere Schaulustige an dieser gefährlichen Stelle, fügte er hinzu.

    Es sei nicht das erste Mal, dass Menschen weggeblasen worden seien.

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      Thomas Scheucher, Landesverein für Höhlenkunde in Oberösterreich