Lange Haft für Koks-Raser, der Frau in Wien tötete

Der Angeklagte (32) nahm das Urteil des Richters an.
Der Angeklagte (32) nahm das Urteil des Richters an.HEUTE / Sabine Hertel
Ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss hatte der 32-Jährige in der Donaustadt ein Ehepaar beim Queren der Straße gerammt. Die Frau war sofort tot.

Es war der 8. Jänner dieses Jahres. Gegen 17.20 Uhr bretterte der Todes-Raser unter dem Einfluss von Kokain und Benzodiazepinen durch die Donaustadt. Mit 60 km/h war er in dem Tempo-30-Bereich mit weit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. An der Ecke Panethgasse/Sebaldgasse kam es dann zu der tödlichen Kollision – "Heute" berichtete.

Der BMW 392 c des 32-Jährigen krachte ungebremst in ein älteres Ehepaar, das gerade vorschriftsmäßig die Straße überquert hatte. Die 70-Jährige war sofort tot, ihr 63 Jahre alter Gatte wurde lebensgefährlich verletzt und musste in Folge für vier Wochen auf einer Intensivstation in künstliches Koma versetzt werden. Der Raser, anstatt anzuhalten und seinen Opfern zu helfen, fuhr einfach davon

Mehr als vier Jahre Haft

Am Wiener Landesgericht wurde der bereits sechsfach vorbestrafte Raser nun zur Rechenschaft gezogen. Der Richter verurteilte ihn laut APA wegen fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen zu 20 Monaten unbedingter Haft. Die Zeit im Bau wird für den 32-Jährigen noch ungleich länger werden, denn zusätzlich kommen noch 32 Monate, die ihm bei vorangegangenen Verurteilungen bedingt nachgesehen wurden und nun widerrufen wurden.

Insgesamt muss der Mann nun für 52 Monate – mehr als vier Jahre – hinter Gitter. Das Urteil wurde von dem Angeklagten und Staatsanwaltschaft angenommen und ist somit rechtskräftig.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account rcp Time| Akt:
RaserTodesfallVerkehrsunfallDonaustadtWienProzessUrteil

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen