Selenskyj: "Keine Signale"

Lange Pause – Iran-Krieg bremst Ukraine-Gespräche aus

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj rechnet wegen der angespannten Lage im Nahen Osten mit einer Pause bei den Friedensgesprächen.
Newsdesk Heute
05.03.2026, 09:42
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In seiner am Mittwochabend in Kiew veröffentlichten Videobotschaft erklärte Selenskyj, dass die aktuellen Entwicklungen rund um den Iran die diplomatischen Bemühungen vorerst bremsen. "Aufgrund der Situation mit dem Iran sind die notwendigen Signale für ein trilaterales Treffen bisher noch nicht gekommen", sagte der Staatschef.

"Ukraine ist bereit"

Selenskyj hatte ursprünglich damit gerechnet, dass Anfang März neue Gespräche zwischen der Ukraine und Russland stattfinden könnten. Nun erklärte er, dass die "trilaterale diplomatische Arbeit" erst dann wieder aufgenommen werden könne, wenn es die Sicherheitslage und der politische Kontext erlauben würden. "Die Ukraine ist dazu bereit", betonte er.

Auch aus Moskau kamen zuletzt Signale, weiter auf eine Vermittlung durch Washington zu setzen. Der Kreml erklärte trotz "Enttäuschung" über den US-Angriff auf den mit Russland befreundeten Iran, dass man weiterhin auf diplomatische Bemühungen der USA im Ukraine-Krieg hoffe.

In den vergangenen Wochen hatte es mehrere Gesprächsrunden gegeben – zunächst in Abu Dhabi, später auch in Genf.

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