Sasa Kalajdzic spielte letztes Jahr beim LASK. Das Ziel des rot-weiß-roten Teamspielers war es, sich nach seiner langen Verletzungshistorie mit drei Kreuzbandrissen wieder voll ins Rampenlicht zu spielen und mit viel Spielpraxis den Sprung auf den WM-Zug zu schaffen. Das gelang dem Stürmer auch. Und gleichzeitig war der Leihspieler von Wolverhampton einer der wichtigsten Bausteine für den ersten LASK-Meistertitel seit 61 Jahren.
"Ich fühle mich wohl beim LASK, meine Familie fühlt sich sehr wohl in Linz", zeigte sich Kalajdzic bei seiner offiziellen Verabschiedung vor dem Bundesliga-Duell der Linzer gegen Ried am Freitagabend bei "Sky" gerührt. "Es war mit unter den besten Jahren meiner Karriere, war die Zeit, die ich gebraucht habe, um wieder zurückzufinden nach meinen Verletzungen. Es war am Ende eine Win-Win-Situation", so der 29-Jährige.
Die Leihe endete, der 29-Jährige kehrte vorerst zu Premier-League-Absteiger Wolverhampton Wanderers zurück. Dort hat der baumlange Torjäger allerdings keine Zukunft mehr. Wohin es den Angreifer verschlägt, das ist offen.
"Es gibt Gespräche mit verschiedenen Vereinen. Wir werden sehen, was sich ergibt", so der Stürmer, ohne sich in die Karten blicken zu lassen. "Es muss einfach passen, der richtige Verein sein, dass ich den nächsten Schritt machen kann", ergänzte der Stürmer.
Viele in der Stahlstadt, und viele, die es mit dem LASK halten, träumen deshalb bereits von einer Sensationsrückkehr des ÖFB-Stars zu den Linzern. Die ist unwahrscheinlich, wie der Torjäger zunächst noch meinte. "Man weiß nie im Leben. Deswegen mache ich mir nie eine Türe zu. Grundsätzlich ist die Idee, nicht in Linz zu bleiben, auch wenn das den einen oder anderen enttäuscht. Deswegen gab es die Verabschiedung. Aber man weiß nie, ich respektiere den LASK und habe den LASK ins Herz geschlossen", erzählte Kalajdzic. Er wolle "keine falschen Hoffnungen machen", er wolle "auch nicht sagen, dass ich nicht komme und dann komme ich doch. Man weiß ja nie".
Kalajdzic betonte jedenfalls "offen und ehrlich" mit der Linzer Führungsriege kommuniziert zu haben. "Dass sie offen und ehrlich wissen, welche Ambitionen ich habe. Und das ist, in diese Sphären zu kommen, wo ich eigentlich hin möchte", so der Stürmer.