Sie hält an Plänen fest

Le Pen will trotz Verurteilung Präsidentin werden

Trotz Verurteilung wegen Veruntreuung von EU-Geldern hält Marine Le Pen an ihrer Kandidatur für die französische Präsidentschaft fest.
Newsdesk Heute
07.07.2026, 21:12
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Obwohl sie zu einer Haftstrafe verurteilt wurde, lässt sich die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen nicht davon abhalten, bei der Präsidentschaftswahl anzutreten. "Ich bin Kandidatin für die Präsidentschaftswahl", sagte sie am Dienstagabend dem Sender TF1 in Paris. "Ich werde meine Meinung nicht ändern", fügte sie hinzu.

Am Nachmittag hatte ein Berufungsgericht Le Pen wegen Veruntreuung von EU-Geldern unter anderem zu einem Jahr Hausarrest mit elektronischer Fußfessel verurteilt. Die 57-Jährige will das Urteil vor dem höchsten Berufungsgericht anfechten. Damit werde die von den Berufungsrichtern ausgesprochene Strafe ausgesetzt, erklärte sie. "Ich werde Wahlkampf ohne elektronische Fußfessel machen."

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Gemeinsam mit dem 30-jährigen Parteichef des rechtspopulistischen Rassemblement National (RN), Jordan Bardella, will sie weiterhin "ein Tandem" bilden. "Die Franzosen werden das letzte Wort haben", betonte Le Pen.

"Ich denke, dieses politische Duo, das wir bilden, kann die Dinge wirklich verändern", sagte die Rechtspopulistin. Der Wahlkampf mit Bardella werde "sehr schnell" starten. Sollte sie die Präsidentschaftswahl im nächsten Frühjahr gewinnen, kündigte sie an, Bardella zum Regierungschef zu machen.

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