Eine giftige Atmosphäre, 400 Grad Celsius, aktive Vulkane und Säureregen - der höllische Zwilling der Erde fällt aktuell nicht unbedingt durch lebensfreundliche Bedingungen auf. Doch auf der Venus, dem unserem in Größe und Masse ähnelndem Planeten hat es einst ganz anders ausgesehen. Ein neuer Fund liefert jetzt weitere Hinweise dazu.
Vor kurzem berichteten Forscher von der Entdeckung von Phosophorwasserstoffauf der Venus. Nun haben Astronomen Glycin entdeckt, das ebenfalls als einer der Bausteine des Lebens gilt. Glycin ist die einfachste Aminosäure, die Teil des genetischen Codes sind, den alle bekannten Lebensformen als Basis besitzen. In der Atmosphäre in der Nähe des Äquators war das gemessene Signal am stärksten.
In ihrer Studiestellen die Wissenschaftler die These auf, dass sich auf der Venus gerade Leben entwickeln könnte. Eine weitere Studiescheint die Funde zu unterstützen. Demnach könne zwar kaum Leben auf der Oberfläche der Venus entstehen, aber eben im Dunst der Atmosphäre. Dieser ist in einer Höhe zwischen 48 und 60 Kilometern.