Werden Ihnen Ihre Lebensmittel im Kühlschrank noch vor dem Ablaufdatum schlecht? Dann haben Sie vielleicht nicht richtig eingeräumt. Aber keine Sorge, damit ist jetzt Schluss.
Es gilt die Faustregel, dass es ganz oben am Wärmsten ist, denn warme Luft steigt immer auf. Der Kühlschrank-Tiefpunkt ist über der Glasplatte bzw. dem Gemüse- und Obstfach. Zwischen den obersten und dem kältesten Fach können laut wecarelife.at bis zu sechs Grad Temperaturunterschied herrschen.
Wie befülle ich meinen Kühlschrank richtig?
Beginnen wir bei den wärmsten Fächern: In der Kühlschranktür und im obersten Fach sollten Sie Lebensmittel aufbewahren, die nicht "eiskalt" aufbewahrt werden müssen. Von oben bis etwa zu den mittleren Fächern herrschen Temperaturen etwa zwischen 6 bis 8 Grad Celsius – ideal für Mahlzeiten, die übrig geblieben sind, aber bald aufgegessen werden. Aber auch sehr geeignet für Marmeladen, Butter, Käse, Senf oder Ketchup.
Milch nicht in die Tür stecken
In die Obst- und Gemüseabteilung können Sie ebenfalls Butter, Eier, Milch oder Senf verstauen. Nicht in die Kühlschranktür gehört eigentlich die Milch, denn dort ist es zu warm. Diese sollten Sie ebenfalls ins mittlere Fach geben. Genauso die anderen Milchprodukte, wie Topfen, Joghurt oder Schlagobers.
Frisches nach unten
Im untersten Fach ist es am kühlsten, deshalb sollten Sie dort frische Nahrungsmittel unterbringen. Vor allem ist dort die Aufbewahrung von frischem Fleisch, Fisch, oder auch Wurst zu empfehlen.
Es gibt auch Kühlschränke, die über eine Fresh- oder auch 0-Grad-Zone verfügen. Der Vorteil ist, dass Lebensmittel darin länger frisch bleiben. Kälteempfindliche Sachen sollten dort aber nicht aufbewahrt werden.
Tipp: Nur "leicht" befüllen! Wenn der Kühlschrank bis an den Rand gefüllt ist, kann die Luft nicht gut zirkulieren und dadurch erreichen Sie nicht die optimale Kühlleistung.