Leere Vergüngungsparks: Disney streicht 28.000 Jobs

Walt Disney World in Florida
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Die Corona-Krise hat besonders im Freizeitsektor deutliche Spuren hinterlassen. Vergnügungsparks blieben leer, Disney streicht nun 28.000 Stellen.

Gerade in den USA waren Vergnügungsparks immer beliebt, aufgrund der Corona-Pandemie kam es zu massiven Einschränlungen. Nach dem US-Börsenschluss am Dienstag zog Disney die Konsequenzen und teilte mit, insgesamt 28.000 Arbeitsplätze in den Themenparks zu streichen. Spartenchef Josh D’Amaro bedauert diesen Schritt, es sei jedoch unvermeidlich.

Parks und Ferienresorts geschlossen

Geschlossenen Parks und Ferienresorts sowie abgesagten Kreuzfahrten kosteten dem Unternehmen viele Millionen Dollar. Nach dem Lockdown durften die Parks nur eine beschränkte Besucheranzahl einlassen. Seit April sind viele Beschäftigte beurlaubt.

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Die Dauer der Pandemie und die mangelnde Bereitschaft der Regierung, in Kalifornien Beschränkungen aufzuheben, hätten laut D'Amaro die Situation weiter verschärft.

Vor der Krise mehr als 100.000 Beschäftigte

"Wir können einfach nicht verantwortungsbewusst voll besetzt bleiben bei einer so begrenzten Auslastung", so Disney-Manager D’Amaro. Etwa zwei Drittel der betroffenen Beschäftigten seien laut dem Konzern Teilzeitkräfte in Vergnügungsparks. Derzeit werden die Bedingungen mit Beschäftigten und Gewerkschaften geklärt.

Insgesamt zählte Disney vor der Krise noch mehr als 100.000 Beschäftigte. Walt Disney World in Florida hatte vor der Pandemie 77.000 Voll- und Teilzeitbeschäftigte, Disneyland in Kalifornien 32.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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