Gute Lehrer sollen mehr verdienen

Am Montag informierten Kurz und Strache wieder zum Fortgang der Koalitionsverhandlungen. Großes Thema diesmal: Bildung.
Kinder seien "Rohdiamanten, die es für die Zukunft fit zu machen gilt", meinte Strache am Dienstagnachmittag. Wie das in Zukunft vonstatten gehen soll, haben wir hier zusammengefasst.

Nicht nur für Kinder könnte sich bald einiges ändern, auch das Lehrpersonal muss sich - sofern die Pläne Wirklichkeit werden - auf einige Neuerungen einstellen.

Verpflichtende Fortbildung

Lehrer sollen nicht nur zu Fortbildungen verpflichtet werden, sie sollen diese auch, anders als bisher, "grundsätzlich" in der unterrichtsfreien Zeit im Sommer absolvieren müssen.

Nach Leistung bezahlt

Im Pädagogengesetz soll in Zukunft auch eine neue Besoldung verankert werden. Von einer "leistungs- und outputorientierten Gestaltung" der Gehälter und "klaren Regeln" für Anstellung, Bewertung und Kündigung ist die Rede. Details dazu wurden noch keine verraten.

CommentCreated with Sketch.41 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Sanktionen für die Eltern

Eltern seien in einer schwarz-blauen Bildungswelt gut beraten, sich verstärkt um ihre Sprösslinge zu kümmern. Wenn Kinder vernachlässigt werden, droht der Entzug von Sozialleistungen. Dazu gehört auch die Bildungspflicht, die vorschreiben soll, dass Kinder solange die Schule besuchen müssen bis sie ein gewisse Mindeststandards erfüllen (oder volljährig sind).

(red)

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