Mit diesem Ausgang hatten die Einsatzkräfte wohl nicht gerechnet. Am Montagmorgen gegen 9.30 Uhr entdeckte die Besatzung eines Seeschiffes im Kaiserhafen in Bremerhaven eine leblose Gestalt im Wasser.
Aus der Entfernung war nicht zu erkennen, worum es sich tatsächlich handelte. Neben einem Menschen kam auch ein verendetes Tier, etwa ein Reh, infrage. Weil ein Todesfall nicht ausgeschlossen werden konnte, rückte die Wasserschutzpolizei mit einem Boot aus.
Die Polizisten nahmen Kurs auf den Körper und holten ihn aus dem Hafenbecken. An Bord gab es dann rasch Entwarnung: Die vermeintliche Leiche war nie am Leben gewesen. Bei dem Fund handelte es sich um eine Sexpuppe.
Damit war der vermeintlich ernste Einsatz schnell beendet. Die ungewöhnliche Passagierin wurde von den Polizisten an Bord genommen und anschließend fachgerecht entsorgt.
Wie die Sexpuppe überhaupt in den Kaiserhafen gelangte, ist nicht bekannt.