Staatsschutz ermittelt

Morddrohungen gegen Holocaust-Überlebende nach AfD-Sieg

Nach dem AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt kam es zu einem erschütternden Vorfall in München. Eine Holocaust-Überlebende wurde bedroht.
Newsdesk Heute
11.09.2026, 16:40
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Der Erdrutschsieg der AfD in Sachsen-Anhalt dürfte einer Person wohl zu Kopf gestiegen sein. Laut einem Bericht der "Abendzeitung München" wurde die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München, Charlotte Knobloch, mit dem Tod bedroht.

"Die AfD hat gewonnen, morgen hängen wir die Knobloch", wurde mit einem weißen Edding auf eine Parkbank und einen Mülleimer im Englischen Garten geschrieben. Die Drohbotschaften wurden von einer Zeugin entdeckt, die die Polizei alarmierte.

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Polizei bittet um Hinweise

Aufgrund der Drohungen gegen die 93-jährige Holocaust-Überlebende wurde inzwischen auch der Staatsschutz eingeschaltet. Es wird wegen Bedrohung und Sachbeschädigung ermittelt, hieß es in dem Bericht.

Gleichzeitig sucht die Polizei nach dem unbekannten Verfasser und bittet die Bevölkerung um Hinweise. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Bereich Lerchenfeld-, Seeaustraße oder um die Sportanlage Hirschanger gemacht haben, sollen sich unter der Telefonnummer 089/29 100 melden.

red,11.09.2026, 16:40