Die 50-jährige Betreuerin der Wiener Sozialdienste betrat am Dienstagmorgen gegen 7.15 Uhr die Wohnung einer ihrer Klientinnen. Dabei bemerkte die Frau starke Rauchbildung und fand die leblose 88-Jährige vor. Kurz darauf setzte sie die Rettungskette in Gang. Beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr konnte allerdings kein Feuer mehr wahrgenommen werden. Im Schlafzimmer wurde jedoch die Leiche der Bewohnerin aufgefunden. Für sie kam leider jede Hilfe zu spät.
Der Brand ist laut Wiener Polizei von selbst ausgegangen. Durch die Berufsfeuerwehr Wien wurde die Wohnung mit einem Hochleistungslüfter entraucht. Weiters stellten die Florianis mit einem Messgerät sicher, dass für die Bewohner des Hauses keine Gefahr mehr durch Kohlenmonoxid besteht. Die Betreuerin musste schließlich nach einer notfallmedizinischen Versorgung durch die Wiener Berufsrettung mit Atembeschwerden in ein Spital gebracht werden.
Die Brandursache ist derzeit Gegenstand von laufenden Ermittlungen der Kriminalpolizei. Derzeit geht man allerdings nicht von Fremdverschulden aus.