Österreichs Teamkapitän musste beim 2:0-Erfolg der Madrilenen an der Stamford Bridge bereits in der Halbzeitpause in der Kabine bleiben, wurde durch den Deutschen Antonio Rüdiger ersetzt. Der Grund für die Auswechslung blieb zunächst völlig unklar, schließlich überzeugte Alaba als linker Innenverteidiger und Abwehrchef.
Nach dem Spiel sprach Coach Carlo Ancelotti von einer Überlastung der Kniesehnenmuskulatur beim 29-Jährigen. Am Donnerstag folgten weitere Untersuchungen. Und danach folgte die leichte Entwarnung, es wurde ein Riss des Suralis Trizeps im Wadenbereich diagnostiziert.
Alaba werde demnach bloß zwei Wochen ausfallen. Damit scheint das "Königsklassen"-Hinspiel gegen Manchester City am 9. Mai nicht in Gefahr zu sein. Ganz im Gegensatz zum Finale der Copa del Rey gegen Osasuna am 6. Mai in Sevilla. Alaba könnte da noch geschont werden. Die Partien in der spanischen Liga gegen Celta Vigo, Girona, Almeria und Real Sociedad werde Österreichs Fußball-Star aber jedenfalls verpassen.
Im Duell gegen City ist Alaba-Abwehrpartner Eder Militao gesperrt, deshalb ist die Rückkehr des Österreichers für das "Weiße Ballett" umso wichtiger.