Ein Sieg der Kategorie "Geschichten, die nur der Cup schreibt": Leithaprodersdorf steht nach leidenschaftlichem Kampf in der zweiten Runde des ÖFB-Cups. Der Klub aus Burgenlands höchster Spielklasse setzt sich verdient gegen Zweitligist Admira durch, gewinnt knapp mit 2:1.
Den Grundstein für die Cup-Sensation legte der Underdog im ersten Durchgang. Torjäger Levi Markhardt (20.) blieb nach einem Ballgewinn und einer schnellen Umschaltsituation vor dem Tor eiskalt und schob mit seiner zweiten Großchance zum 1:0 ein. In der 33. Minute legte der Landesligist nach: Nach einem schönen Angriff über die linke Seite kam der Stangler perfekt in den Sechzehner und Tobias Beran schob ins lange Eck ein.
Im Fortlauf der Partie erarbeitete sich die Admira mehrere Halbchancen, doch jedes Mal, wenn es gefährlich wurde, war ein Bein der Burgenländer dazwischen. Leithaprodersdorf störte die Niederösterreicher immer wieder im Spielaufbau und versuchte, über die Außenbahnen gefährlich zu werden.
Nach dem Seitenwechsel verkürzte die Admira verdient auf 1:2. Denis Lorint wurde mit einem schönen Steckpass in Szene gesetzt, tanzte dann einen Verteidiger von Leitha aus und traf ins kurze Eck. Die Admira drückte die Heimmannschaft fortan tief in die eigene Hälfte hinein, tat sich aber schwer zu großen Torchancen zu kommen.
Stattdessen hätte Philipp Hauser beinahe mit einem Traumtor für die Vorentscheidung gesorgt. Der Angreifer eroberte den Ball an der Mittellinie, sah, dass Admiras Tormann weit vor dem Tor stand, zog ab und verfehlte nur um Zentimeter. Ein letztes Aufbäumen des Zweitligisten blieb trotz langer Nachspielzeit aus. Die Burgenländer stehen nach einem harten Kampf verdient in der nächsten Runde, können auf das nächste große Los hoffen.