Radfahren in Wien ist nicht immer einfach. Volle Radwege, unterschiedliche Fahrstile und wenig Platz sorgen immer wieder für Konflikte. Genau hier will die Kampagne "Radschlag" ansetzen.
"Radfahren in Wien kann chaotisch, stressig – aber auch ziemlich leiwand sein!", heißt es von den Initiatoren. Die Kampagne sammelt Tipps, Hinweise und kleine Erinnerungen für den Alltag auf dem Fahrrad. Ziel ist es, das Miteinander auf den Radwegen zu verbessern.
"Die Kampagne zeigt, wie wichtig das Miteinander unter Radfahrenden ist. Es geht vor allem darum, dass wir auf uns gegenseitig Rücksicht nehmen, uns verstehen und entspannter miteinander umgehen", erklären die Organisatoren.
Gleichzeitig betonen die Verantwortlichen, dass Rücksichtnahme allein nicht ausreicht. "Damit wir alle sicher und entspannt Rad fahren können, brauchen wir gute Radwege und mehr Platz für alle, die mit dem Fahrrad unterwegs sind." Die Kampagne sei deshalb "kein Ersatz für notwendige Verbesserungen der Infrastruktur, sondern mehr eine Ergänzung – für leiwanderes Fahren auf den vorhandenen Radwegen".
Auf der Plattform finden Radfahrer im "Radgeber" Tipps und Regeln für entspannteres und sichereres Radfahren. Die "Radschläge" reichen von "Siehst du wen stehen beim Zebrastreifen, solltest du zur Bremse greifen" über "Wer bremst, verliert....sein Leben nicht" bis hin zu "Das beste Geschenk zum Muttertag? Helm tragen!". Die Sammlung wird laufend erweitert.
Besonders kreativ wird es mit dem "Radschlag Generator". Dort können Nutzer eigene Botschaften gestalten und hochladen. Nach einem kurzen Check wird es auf der Website und Instagram veröffentlicht. Wer besonders viel Glück hat, könnte seine Idee sogar im Wiener Stadtbild entdecken.