Leopoldstadt und Simmering färben sich neu rot ein

Die Leopoldstadt färbt sich um: Der Wiener Prater von oben, Blick vom Riesenrad aus.
Die Leopoldstadt färbt sich um: Der Wiener Prater von oben, Blick vom Riesenrad aus.picturedesk.com
Am Sonntagabend trudelten auch die Bezirkshochrechnungen ein. Während es in einigen Bezirken knapp zuging, färbten sich Leopoldstadt und Simmering um.

Einige brisante Neuerungen brachte die Hochrechnung inklusive Wahlkarten auch bei den Bezirksvertretungswahlen 2020. Umgefärbt hatten sich am Sonntagabend vorerst zwei Bezirke: Die Leopoldstadt und Simmering bekommen wieder einen roten Bezirksvorsteher – der zweite Bezrik ging den Grünen verloren (SPÖ 37,7 %, +9,7 / Grüne 26,5 %, −8,8), der elfte Bezirk von der FPÖ an die SPÖ (SPÖ 47,0 %, +6,7 / FPÖ 15,4 %, -27,5).

Grün blieb damit vorerst nur Wien-Neubau, Türkis blieben Wien-Döbling, Wien-Innere Stadt und Wien-Hietzing. Kurios: Würde man bei der Hochrechnung das prognostizierte Ergebnis der Briefwahlkarten ignorieren, wären sogar alle 23 Bezirke höchstwahrscheinlich SPÖ-regiert. Erst die Briefwahl dreht dann einige Bezirke wieder um. Offen war am Sonntagabend noch der Kampf um Währing, Alsergrund, Josefstadt und Favoriten.

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