Gesundheit

Nervosität & innere Unruhe - was wirklich hilft

Das Leben ist kein Zuckerschlecken und jeder kann Mal in einem Tief landen. Lass dich aber nicht zu sehr von deinen Gefühlen überwältigen. 

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Deine Gedanken kreisen sich öfters und du hast einen Kloß im Bauch? Mache dir nur dann Sorgen, wenn es so scheint als ob die Momente der Anspannung und Entspannung nicht mehr in einem Gleichgewicht sind.
Deine Gedanken kreisen sich öfters und du hast einen Kloß im Bauch? Mache dir nur dann Sorgen, wenn es so scheint als ob die Momente der Anspannung und Entspannung nicht mehr in einem Gleichgewicht sind.
Getty Images/iStockphoto

Mal liegt es an einem wichtigen Termin, der dir bevorsteht, und mal wirkt es so, als ob dieses nervöse Gefühl in deinem Bauch komplett unbegründet zum Vorschein kommt. Gefährlich wird es, wenn deine Nervosität deinen Alltag beeinflusst und du deinen Tagesablauf nicht mehr wie gewohnt nachgehen kannst. 

Innere Unruhe zeigt sich oft in Form von Anspannung und Ängstlichkeit – aber wie bekämpft man diesen emotionalen Zustand? Wenn sich die Symptome deiner Angstzustände immer mehr präsent machen, solltest du diese als erstes identifizieren, bevor du sie behandeln kannst. 

Lass dich nicht von deinen Nerven überwältigen

Du bist viel nervöser als sonst und kommst dadurch auch viel seltener zur Ruhe. Anstelle von einer guten Nacht wälzt du dich in deinem Bett herum, weil deine Gedanken zu dieser Zeit erst recht durch deinen Kopf kreisen. Ruhe und Stille kannst du aus dem Fenster schmeißen, denn egal wie leise deine Umgebung ist, in deinem Innersten tobt immer noch ein wilder Sturm, der zu entfachen droht, wenn du nichts dagegen unternimmst. 

Grübelst du aus heiterem Himmel über alles nach, hat das mehr mit deiner aktuellen Befindlichkeit zu tun. Es kann ruhig sein, dass hormonelle Gründe dahinter stecken. Vielleicht hat es ja mit deinen Wechseljahren zu tun. Dies würde vor allem das heftige Schwitzen und dein vermehrtes Herzklopfen erklären. Schließe außerdem psychische Erkrankungen nicht aus, denn Depression und andere seriöse und krankhafte Geschehen könnten deinen ängstlichen Zustand sehr wohl erklären. 

Das solltest du lieber nicht machen

Sorgen, die dich tief bedrücken und eine emotionale und psychische Last für dich sind, solltest du nicht unterdrücken. Es ist wichtig, dass du deiner Furcht nicht aus dem Weg gehst und deine Angst bezwingst, ganz egal, was der tatsächliche Ursprung sein mag. Auch diese Strategien sind nicht zu empfehlen, wenn du deine Angst bewältigen möchtest:

1
Ein Vermeidungsverhalten hilft dir nur kurzfristig, es löst deine Probleme aber nicht.
2
Alkohol und andere Beruhigungsmittel betäuben dein Leid, aber auch nur für kurze Dauer.
3
Vergleiche dich nicht mit anderen. Jeder hat seine eigene Art, seine Probleme zu meistern.

Bei einer starken Vermutung, dass dein Zustand ernst sein könnte, solltest du eine Diagnosestellung bei einem Experten machen. Dieser kann anhand deiner Begleitsymptome einschätzen, welche Therapie oder Behandlungsform für dich in Frage kommt. Bevor du aber ärztliche Hilfe aufsuchst, solltest du diese Selbsthilfe-Methoden ausprobieren. In den meisten Fällen handelt es sich nicht um ernste Erkrankungen, sondern ein körperliches Befinden, dass man selber bändigen kann.

Diese Tipps und Entspannungstechniken können dir helfen, deine Unruhe zu vertreiben.

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    Tief ein- und ausatmen und eine Pause von Technologie machen. Ohne Laptop und Handy kann dein Gehirn entspannen und abschalten.
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    Getty Images/iStockphoto
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