Montagvormittag bemerkte eine "Heute"-Leserin im 18. Wiener Gemeindebezirk eine Botschaft auf einem Transporter der österreichischen Post. Abgebildet war das Foto einer Rakete, mit dem Slogan: "Wenn's wirklich wichtig ist, dann lieber mit der Post".
Aufgrund der derzeitigen Entwicklungen in der Ukraine – "Heute" berichtet LIVE im Newsticker– könnte man die Message allerdings falsch verstehen. Auf dem Lastwagen der Post war eine Rakete zu sehen – in Zeiten des Krieges für die Wienerin ein absolutes No-Go.
Die Pressestelle der Österreichischen Post räumte auf Nachfrage von "Heute" mit Vorwürfen der Abbildung von Kriegsgeräten auf und betonte: "Der Krieg ist schrecklich. Umso mehr verwehren wir uns gegen Vorwürfe, wonach wir auf unseren Fahrzeugen absichtlich Kriegsgerätschaft zeigen würden", hob ein Pressesprecher hervor. "Diese Aufmachung der Weltraumrakete gibt es auf unseren Lkws seit 2012 und soll darauf hinweisen, dass die Post schnell liefert", versicherte er.
Das Weltraumraketen-Design ist also schon seit knapp 10 Jahren auf den Lastern zu sehen, außerdem würde man das laut Post ohnehin bald ändern. Zudem bestätigte der Pressesprecher im Gespräch mit "Heute": "Wir haben erst am Freitag eine Ukraine-Sonderbriefmarke mit 'Nachbar in Not' und 'UNICEF' vorgestellt". Der Zuschlag dieser Briefmarkerl soll in voller Höhe an die beiden Hilfsorganisationen gespendet werden.