"Let's Dance"-Juror Llambi feindet Ilka-Hater an

Ilka Bessin ist bei "Let's Dance" raufgeflogen. Gewundert hat es keinen, nicht mal sie. Juror Joachim Llambi war trotzdem wütend.

Luca Hänni eröffnete "Let's Dance" am Freitag mit "dem besten Opening-Tanz der Staffel". Das sagte nicht etwa Profi-Partnerin Christina Luft, sondern der gestrenge Juror Joachim Llambi. Gleich zu Beginn sammelte der Schweizer Sänger die höchstmöglichen 30 Punkte ein. Beim zweiten Tanz steigerte sich Llambi mit seinem Lob sogar noch: "Du bist technisch und rhythmisch der beste männliche Tänzer", attestierte er. Wieder gab's 30 Punkte. Mit fehlerfreien 60 Punkten hängte der Schweizer die Konkurrenz ab locker ab.

Llambi: "Was soll man da schönreden?"

Jeder, der nach so einem Tanz aufs Parkett musste, hatte es schwer. Und ausgerechnet Ilka Bessin war dran. "Was soll man da schönreden? Das wird halt nichts", vernichtete Juror Llambi die kaum vorhandene Tanzleistung der Comedienne. Allerdings: Er schimpfte im freundlichsten Tonfall, den man sich vorstellen kann. Obwohl sie nichts als Kritik von ihm bekam, hat Ilka am gestrengen Juror einen Narren gefressen. "Ich liebe sie trotzdem", erwiderte Ilka. Die Überraschung: Llambi gab die Sympathie zurück. Auch er habe sie persönlich gern.

Llamb schimpft Zuschauer

Dann setzte der scharfzüngige Juror zu einer Strafpredigt an. Die traf zur Abwechslung keinen Tänzer und auch nicht Moderator Daniel Hartwich, mit dem er sich so gerne zankt, sondern manche Zuschauer.

"Mensch, der Respekt verdient hat"

Gegen Ilka wurde nämlich in den vergangenen Wochen zunehmend untergriffig geschimpft. Einen vorläufigen Höhepunkt erreichten die Hater, als sie geifernd Laura Müllers Rauswurf in der Woche davor kommentierten. Niemals hätte die 19-Jährige gehen dürfen, solange Ilka noch tanzen darf. Dabei wurde aber nicht nur Ilkas Unbeholfenheit am Parkett angesprochen, sondern oft auf sehr grausliche Weise ihr Aussehen. Da hörte für Llambi der Spaß auf. "Auch wenn's tänzerisch nicht gut war, sie sind immer noch ein Mensch, der Respekt verdient hat", stellte Llami klar.

Mehr als einen Punkt gab er Ilka trotzdem nicht. Weder für ihren ersten noch für den zweiten Tanz. Insgesamt bekam die Comedienne nur 21 Punkte und flog am Schluss raus.

Ilka: "Kann nicht mithalten"

"Tänzerisch kann ich vom Level her nicht mithalten", beurteilte sie sich selbst im anschließenden Interview sehr realistisch. Sie wäre gern länger bei "Let's Dance" geblieben, aber sie sehe ein, dass sie nun gehen musste.

"Es ist nicht schlimm, wenn jemand schreibt, du kannst nicht tanzen", nahm Ilka ihre gemäßigten Kritiker in Schutz. Aber wenn es dann gegen ihre Familie oder Freunde ginge, höre der Spaß auf. Wenn man den Kindern beibringt, dass man niemanden mobben darf, dann solle man auch auf sich selbst schauen.

Moritz Hans "o-beinig"

Der Rest der Finalisten war tänzerisch zwischen Ilka und Luca angesiedelt. Moritz Hans tanzte "ein bisschen steif" und "O-beinig". Tijan Njie legte einen 26-Punkte-Charleston aufs Parkett, bekam für seinen zweiten Tanz aber 30.

Lilis Angsttanz

Lili Paul-Roncalli ging mit einem verletzten Profi Massimo Sinato auf die Tanzfläche. Schuld dran war sie selbst. Am Donnerstag, dem letzten Trainingstag versetzte sie ihm einen Kopfstoß, der ihn zu Boden gehen ließ. Erst befürchtete man eine Gehirnerschütterung, der Arzt diagnostizierte schließlich eine Prellung und schickte ihn nach Hause. Vor der Show am Freitag bestand Massimo die Kontrolluntersuchung und durfte doch noch mittanzen.

Bei ihrem Charleston bauten Massimo und Lili wieder viel Akrobatik ein. Er endete mit einem Spagat von Lili. Die Juroren vermissten Flair und Verspieltheit. "Ich bin so glücklich, dass er vorbei ist", gab Lili nach dem Tanz zu. Sie sei noch nie so nervös gewesen. 27 Punkte gab's trotzdem. Beim zweiten Tanz steigerten sich die Artistin und ihr Profi-Partner auf 29 Punkte.

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SzeneSwisscom-TVDaniel Hartwich

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