Freiburg gegen Werder Bremen

Lienhart entscheidet ÖFB-Duell gegen Friedl für sich

Des einen Freud, des anderen Leid. Philipp Lienhart entschied das Österreicher-Duell mit Marco Grüll klar für sich. Freiburg schlug Werder mit 4:1.
Sport Heute
30.08.2026, 17:37
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Philipp Lienhart fertigt zum Bundesliga-Auftakt seine ÖFB-Teamkollegen Kapitän Marco Friedl und Marco Grüll ab: Der SC Freiburg machte mit Werder Bremen kurzen Prozess und besiegte Werder Bremen mit 4:1. Mann des Spiels war der Japaner Yuito Suzuki, der die Norddeutschen praktisch im Alleingang besiegte.

Suzuki (29./48./55.) mit seinem ersten Dreierpack im 26. Bundesligaspiel und Igor Matanovic (45.) waren für die Freiburger erfolgreich. Die Breisgauer um den früheren Werder-Torwart Mio Backhaus hatten sich am Donnerstag für die Gruppenphase der Conference League qualifiziert. Bremen kassierte die fünfte Niederlage in Folge gegen den SC, beim Ehrentreffer von Dariusz Stalmach (76.) sah Backhaus nicht gut aus. Für Füllkrug war nach rund einer Stunde Schluss.

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Leistungsträger fällt bei Werder aus

Kurz vor dem Anpfiff mussten die Bremer die Nachricht vom monatelangen Ausfall von Jens Stage wegen einer schweren Muskelverletzung verkraften. "Er ist ein absoluter Leistungsträger und ist schwer zu ersetzen", sagte Trainer Daniel Thioune bei DAZN. Sportchef Clemens Fritz ("Das ist ein Riesenschock") sucht bereits nach einem Ersatz für den dänischen Mittelfeldspieler, der bis zum Jahresende fehlen wird: "Wir sind dran." Laut kicker soll Youri Regeer von Ajax Amsterdam ausgeliehen werden.

Die 34.700 Zuschauer im ausverkauften Freiburger Stadion sahen zu Beginn starke Gäste. Die Bremer spielten zielstrebig nach vorne. Füllkrug war ordentlich eingebunden. Die Gastgeber, die ihren einstigen Stammtorwart Noah Atubolu erst vor wenigen Tagen an den Ligarivalen Eintracht Frankfurt abgegeben hatten, taten sich zunächst schwer.

Der Europa-League-Finalist wurde aber nach knapp 20 Minuten deutlich stärker. Ab diesem Zeitpunkt war Füllkrug in erster Linie der vorderste Werder-Verteidiger. Als Stürmer hing der Routinier meist in der Luft, von Bremen kam in der Offensive nicht mehr viel, Freiburg war am Drücker. Die SC-Führung durch den Kopfball Suzukis nach einer Ecke von Jan-Niklas Beste fiel nicht überraschend.

Auch nach dem Rückstand war Werder fast nur in der Defensive beschäftigt, von Füllkrug war fast gar nichts mehr zu sehen. Matanovic erhöhte per sehenswertem Distanzschuss noch vor der Pause. Zu Beginn des zweiten Durchgangs war Werder noch nicht richtig zurück auf dem Platz, als Suzuki nach Vorarbeit von Derry Scherhant erneut traf. Kurz darauf schob Suzuki auf Vorlage von Matanovic ein. In der 57. und 59. Minute sorgte Füllkrug zweimal für Gefahr, in der 61. Minute musste er das Feld für Cedric Itten räumen.

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