Die vergangenen Monate waren hart, für Endverbraucher, aber auch Unternehmen. Gespart wird offenbar vor allem bei der Mode. Das lassen zumindest die vielen Insolvenz-Nachrichten bekannter Ketten vermuten. Auf Peek & Cloppenburg folgten Reno und Hallhuber. Mode aus dem Luxus-Segment bliebt verschont – bis jetzt.
Die neuste Insolvenz-News dürfte auch Prinzessin Kate hart treffen: Der schottische Designer Christopher Kane und sein gleichnamiges Label stehen vor dem Aus.
Die Marke Christopher Kane Ltd das Unternehmen FTS Recovery zur Insolvenzverwaltung beauftragt, berichtet die US-amerikanische Fachzeitschrift "Women’s Wear Daily". Aktuell sei man dabei, einen Rettungsplan aufzustellen, der auch die Suche nach einem neuen Käufer oder Investor für die angeschlagene Marke beinhaltet.
Im Zuge der Insolvenzverwaltung wurde der laufende Betrieb nun vorübergehend komplett eingestellt. Die wertvolle Zeit soll stattdessen dafür aufgewendet werden, den Restrukturierungsplan umzusetzen.
Offenbar half es auch nichts, dass zu den berühmtesten Fans von Christopher Kanes Kollektionen unter anderem Prinzessin Kate zählt. Was sie trägt, ist meist innerhalb weniger Stunden ausverkauft – egal was es kostet.