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Diese Fehler beim Jeans-Kauf macht fast jeder

Zu eng und zu unbequem – die richtige Jeans zu finden, kann eine Challenge sein. Wer aber vorab Fehler vermeidet, kann sich viel Leid und Geld sparen.

Christine Scharfetter
Sitzt die Hose wirklich perfekt? Beim Jeans-Shopping lohnt es sich, Zeit zu investieren.
Sitzt die Hose wirklich perfekt? Beim Jeans-Shopping lohnt es sich, Zeit zu investieren.
Getty Images/iStockphoto

Jeans in allen Formen und Farben stehen diesen Sommer hoch im Kurs. Doch ausgerechnet der Kauf dieser Hosen birgt viele Tücken. Zu oft zwickt und zwackt das gute Teil zuhause dann doch. Worauf man beim Jeans-Kauf genau achten sollte und wie man Fehlkäufe vermeidet, verraten wir mit ein paar wertvollen Tipps: 

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Zu wenig Zeit

Wer nur kurz in die Umkleidekabine huscht und in drei Minuten wieder draußen ist, wird seinen Jeans-Kauf mit großer Wahrscheinlichkeit irgendwann bereuen. Richtig macht es, wer mit der anprobierten Jeans ein paar Schritte läuft, sich hinsetzt, in die Hocke geht und sich etwas stretcht. Nur so merkt man, ob Schnitt, Passform und Material wirklich optimal für einen sind.

    Betonen sie bei besonders schlanken Menschen die Beine, haben sie ihre Nachteile für Plus Size Größen. Die Skinny Jeans sind deswegen gerade auf der Video-App Tik Tok im Gerede.
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    Nur eine Größe probieren

    Für Kleidergrößen gelten keine festgelegten Masse. Das bedeutet, dass die Jeans in Größe 40 von einer Marke passen kann und bei der anderen dann wieder nicht. Darum lohnt es sich, mehrere Jeansgrößen mit in die Kabine zu nehmen. Am besten, ihr achtet beim Anprobieren immer nur auf die Passform und ignoriert die Größenangaben komplett. So kommt am Ende auch kein Frust auf.

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    Das Material ignorieren

    Damit du möglichst lange Freude an der Jeans hast, solltest du auch auf das Textil achten, aus dem deine Hose geschneidert ist. Eine qualitativ gute Jeans darf sich gerne etwas schwerer und dicker anfühlen. Als Faustregel gilt: Wenn sich nach der Anprobe bereits dein Knie abzeichnet, lässt das Material eher zu wünschen übrig.

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    Nicht auf die Rückansicht achten

    In der Umkleidekabine wirft man meist nur einen kurzen Blick über die Schulter, um zu checken, wie die neue Jeans am Po sitzt – das Bild, das man so bekommt, ist allerdings verzerrt. Deshalb am besten die Shopping-Begleitung fragen, ob sie mit dem Smartphone ein Foto machen kann. Alternativ fotografiert ihr euch selbst über die Schulter im Spiegel.

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    Den 5-Sekunden-Hack nicht kennen

    Wer sich trotz allem nur wenig Zeit zum Jeans-Kauf nehmen kann, sollte diese zwei einfachen Tricks kennen, um schnell überprüfen zu können, ob eine Hose passen könnte oder nicht:

    Ballt eure Faust und steckt euren Unterarm in den Hosenbund. Passt der Arm von Ellenbogen bis Faust rein, müsste die Hose auch gut an der Hüfte sitzen. Alternativ könnt ihr euch auch den Bund der Jeans um den Hals legen.

    Um die Länge der Jeans zu prüfen, greift ihr die Jeans-Enden mit beiden Händen und streckt die Arme auseinander. Sitzt der Schritt direkt unter eurem Kinn, ist die Beinlänge ideal.

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