5 Stunden im Leichensack: Mann holte plötzlich Luft

Erst nach fünf Stunden wurde entdeckt, dass der Mann im Leichensack noch atmete. (Symbolbild)
Erst nach fünf Stunden wurde entdeckt, dass der Mann im Leichensack noch atmete. (Symbolbild)Getty Images/iStockphoto
Nachdem ein 62-jähriger Mann im brasilianischen Goiano für tot erklärt worden war, begann er in der Leichenhalle plötzlich wieder zu atmen.

Es hatte schon einen guten Grund, warum Toten – oder Totgeglaubten – einst ein Glöckchen mit in den Sarg legte: Schon wieder wäre ein Mann beinahe lebendig begraben worden.

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Der Brasilianer Jose Ribeiro da Silva war am 29. November 2022 im Krankenhaus Estadual do Centro-Norte in Goias offiziell für tot erklärt worden. Als Todesursache gaben die Ärzte Komplikationen aufgrund seines Mundkrebses an. Gegen  20 Uhr wurde der Familie die Sterbeurkunde übergeben und der "Leichnam" Medienberichten zufolge anschließend an ein Bestattungsunternehmen übergeben worden.

Arzt hatte Luftröhrenschnitt übersehen

Erst nach fünf Stunden fiel einem Mitarbeiter in der Leichenhalle der schreckliche Fehler auf: Als er gegen 1 Uhr morgens den Leichensack öffnete, starrte ihn der Totgeglaubte an und rang nach Luft. Sofort wurde die Rettung alarmiert und da Silva zurück ins Krankenhaus gebracht.

Den Berichten zufolge war ein Arzt von dem Tod des 62-Jährigen ausgegangen, weil er nicht durch Nase oder Mund atmete. Dies lag allerdings daran, dass zuvor eine Tracheotomie, ein Luftröhrenschnitt, bei dem Mann durchgeführt worden war. Mittlerweile wurde der gute Mann entlassen. Die Schwester von da Silva hatte am gleich am nächsten Tag eine Anzeige erstattet.

Nicht der erste Fall

Erst im September soll ein Mann im Rockingham General Hospital in der Nähe von Perth, Westaustralien, lebendig in einen Leichensack und darin erst auf der Palliativstation verstorben sein.

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