1:1! Der LASK dominierte am Sonntag den Meistergruppen-Kracher gegen Titelverteidiger Sturm, scheiterte an der eigenen Chancenauswertung und verpasste den Sprung auf Platz 1. Die Linzer schäumten im Nachgang zudem wegen einer Schiedsrichter-Entscheidung.
Tags darauf hält auch der ÖFB fest: Referee Walter Altmann machte beim Duell Erster gegen Zweiter nach zehn Minuten einen Fehler. Der Unparteiische entschied auf Foul-Elfmeter für Sturm Graz, blieb trotz Intervention durch den VAR nach Ansicht der Wiederholungen am Spielfeldrand bei seiner Entscheidung.
"Da kann ich mir zwei Holzaugen reingeben und sehe das", kommentierte das LASK-Trainer Didi Kühbauer im Nachgang, sprach von einer "schrecklichen Entscheidung". Die Bundesliga schreibt am Montag in ihrer VAR-Analyse von einem Fehler.
Im Wortlaut heißt es: "Der ASK-Verteidiger #4 stellt seinen Fuß am Boden ab. In weiterer Folge initiiert der STU-Angreifer #80 den Kontakt mit dem Bein des Gegenspielers. Der Schiedsrichter sollte nach dem vom VAR empfohlenen 'On-Field-Review' seine ursprünglich getroffene Entscheidung revidieren, den Angreifer wegen Simulation verwarnen und auf indirekten Freistoß entscheiden."
Stattdessen zeigte Altmann abermals auf den Punkt. Otar Kiteishvili verwandelte zum 1:0 der Gäste. Sasa Kalajdzic konnte in Halbzeit zwei noch ausgleichen. Am Mittwoch kommt es in Graz zum zweiten direkten Duell. Der Abstand an der Spitze beträgt lediglich zwei Punkte. Verfolger Salzburg liegt nur einen Punkt hinter dem LASK auf Platz drei. Die Linzer und die "Bullen" haben jeweils den sogenannten "Stern" in der Tabelle – weil ihre Zähler bei der Punkteteilung abgerundet worden waren. Heißt: Bei Punktegleichheit mit Sturm würden sie jeweils vorgereiht.