Linda Evangelista: Beauty-OP hat sie "brutal entstellt"

Linda Evangelista bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes  im Jahr 2008 - noch ohne "brutaler Entstellung". 
Linda Evangelista bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes  im Jahr 2008 - noch ohne "brutaler Entstellung". Ian West / PA / picturedesk.com
Sie zählte einst zu den Supermodels der 90er-Jahre. Vor fünf Jahren tauchte Linda Evangelista jedoch unter. Den Grund verriet sie jetzt auf Instagram.

In den 90er-Jahren galt Linda Evangelista als eine der schönsten Frauen der Welt. Zusammen mit Claudia Schiffer, Naomi Campbell und Cindy Crawford gehörte sie zur Riege der Supermodels - und stand "für weniger als 10.000 Dollar am Tag erst gar nicht auf." Für fünf Jahren tauchte die Kanadierin im Gegensatz zu ihren Kolleginnen jedoch unter. 

In einem Instagram-Posting hat die heute 56-Jährige nun den Grund dafür verraten: Sie sei Opfer eines missglückten Schönheitseingriffs geworden.

Zunahme von Fettzellen

Der kosmetische Eingriff habe sie "brutal entstellt", schreibt die Mutter eines Sohnes auf der Social-Media-Blattform. Schuld daran sei eine Abwehrreaktion auf ein Fettreduktionsverfahren gewesen.

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Sie habe auf eine CoolSculpting-Behandlung vor fünf Jahren mit einer seltenen Nebenwirkung reagiert. Dabei handelt es sich um ein Verfahren, bei dem Fettzellen im Körper mittels Kälte zerstört werden. Im Falle von Evangelista habe diese Methode jedoch nicht zum Abbau, sondern im Gegenteil zu der Zunahme von Fettzellen geführt. Sie leide unter einem Phänomen namens "Paradoxical Adipose Hyperplasia" (PAH), ein Effekt, der in ganz seltenen Fällen bei Anwendungen von CoolSculpting auftreten kann. Sie sei sich des Risikos nicht bewusst gewesen, schreibt das frühere Model.

Sie sei nun "dauerhaft deformiert" und, "wie Medien schreiben, nicht mehr wiederzuerkennen". Daran hätten auch zwei schmerzhafte Eingriffe zur Korrektur nichts geändert.

Zwischen Depression und Selbstverachtung

Der Nebeneffekt, der ihr widerfuhr, habe nicht nur ihre Existenz zerstört, sondern auch ihre Lebensfreude zerstört, sie in einen Kreislauf von Depression, tiefer Traurigkeit und tiefster Selbstverachtung getrieben. "Dadurch bin ich zur Einsiedlerin geworden", so Evangelista weiter.

Sie habe ihre Geschichte nun öffentlich gemacht, weil sie ihre Scham loswerden und mit ihrem Leben weitermachen wolle. "Ich möchte mit erhobenem Kopf aus der Tür treten, auch wenn ich mir selbst nicht mehr gefalle."

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