Eine Linzer "Heute"-Leserreporterin hatte am Donnerstag viel Mühe, als sie im tobenden Sturm unterwegs in die Arbeit war. Doch nicht nur der starke Wind verunsicherte die Linzerin. Am Himmel über der Stadt entdeckte ihr Sohn eine längliche, kegelförmige Wolkenansammlung. Stephanie H. (35) konnte einen Schnappschuss machen. "Das war gegen 7.45 Uhr. Ich habe gerade meinen siebenjährigen Sohn zur Schule gebracht, als er plötzlich sagte: Mama schau, da ist ein Tornado", so die Leserin im Gespräch mit der "Heute"-Redaktion.
In weiten Teilen Österreichs wütete der Sturm mit bis zu 150 km/h – doch kann es sein, dass ein echter Tornado das Land erschütterte? "Heute" fragte bei einem Wetterexperten nach.
Dieser gibt Entwarnung: "Es sieht hier nach dem Kondensstreifen eines Flugzeugs aus. Da die Luft zum Aufnahmezeitpunkt in der Reiseflughöhe wohl sehr feucht war, konnten sich die Eiskristalle des Kondensstreifens sehr lange halten und dabei durch den Wind in dieser Höhe ausbreiten", erklärt der Meteorologe im "Heute"-Talk. Also kein Grund zur Sorge: Der Sturm in der oberösterreichischen Hauptstadt ist zwar heftig spürbar, aber kein Tornado.