Linzer Wut-Wirtin muss 5.000 Euro Strafe zahlen

Die 51-Jährige sieht sich aufgrund ihrer finanziellen Situation gezwungen ihr Cafe aufzumachen.
Die 51-Jährige sieht sich aufgrund ihrer finanziellen Situation gezwungen ihr Cafe aufzumachen.FOTOKERSCHI.AT / KERSCHBAUMMAYR
Jene Linzer Wirtin, die ihr Café in Linz trotz Lockdown öffnete, muss jetzt 5.000 Euro Strafe zahlen. 

Diese "Heute"-Story sorgte Anfang Jänner in ganz Österreich für Aufsehen. Wie wir berichteten, kündigte "Wut-Wirtin"  Alexandra Pervulesko (51) an, mitten im Lockdown ihr Badcafe in der Altstadt aufsperren zu wollen. 

"Ich muss meine Bar aufmachen, sonst werde ich obdachlos", erklärte sie damals in "Heute" ihre Aufsperrpläne – mehr dazu hier

Als Pervulesko dann nach unserem Bericht ihre Bar tatsächlich am 11. Jänner öffnete, sorgte das für einen riesigen Medienrummel und einen großen Polizeieinsatz – mehr hier.

30.000 Euro drohten

Schon bevor die Wirtin aufsperrte, berichteten wir über die möglichen Konsequenzen: 30.000 Strafe für die Gastronomin, 1.450 Euro Strafe für Gäste, die das Lokal im Lockdown besuchen. 

Nach dem Polizeieinsatz lag der Fall beim Linzer Magistrat. Nun wurde angeblich die Strafhöhe festgesetzt. 5.000 Euro soll sie laut "Krone" bezahlen. Zusätzlich soll sie 400 Euro zahlen, weil sie im Sommer die Sperrstunde nicht eingehalten hat.

Wie die Wirtin in "Heute" schon im Jänner angekündigt hatte, will sie rechtlich gegen die Strafe vorgehen. Der Fall dürfte deshalb nun laut "Krone" beim Landesverwaltungsgericht landen.

Die 51-Jährige will Beschwerde einlegen. Einen Bescheid über die Strafe habe sie jedenfalls noch gar nicht erhalten.

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