Der Sieg geht an den französischen Lokalmatador Clement Noel, Ramon Zenhäusern (SUI, +0,16 Sekunden) quetschte sich auf Platz zwei, dahinter fuhr Halbzeit-Leader Marco Schwarz (+0,19 Sekunden) auf den dritten Rang - ein wichtiges Ergebnis für die Slalom-Kristallkugel, der Kärntner hat seine Führung ausgebaut.
Regen und Nebel sorgten für unglaublich schwierige Verhältnisse am Fuße des Mont Blanc - ein langsamer, gatschiger Schnee brachte die Slalom-Asse ans Limit.
Im ersten Lauf fuhr Marco Schwarz knapp vor Ramon Zenhäusern (SUI) die Bestzeit, die Slalom-Elite hatte aber im zweiten Lauf einen riesigen Nachteil mit der unmöglichen Piste.
Luca Ärni fuhr mit Startnummer 29 die Laufbestzeit und wurde erst von Clement Noel (Dritter nach dem ersten Lauf) von der Spitze verdrängt. Der Schweizer jubelt trotzdem über den sensationellen vierten Platz.
Die absoluten Spitzenläufer hatten aber genug Vorsprung, um sich das Stockerl untereinander auszumachen. Die Fahrt von Noel war am Ende zu stark, mit der gebrochenen Piste war für Schwarz - der sich auch einen kleinen Fehler leistete - nicht mehr drin als der dritte Platz. Schwarz hat nun vor den letzten drei Rennen 162 Punkte Vorsprung auf Sebastian Foss Solevaag in der Slalom-Wertung, die kleine Kristallkugel ist in Griffweite.
Schwarz freute sich über seinen nächsten Podestplatz: "Der Mittelteil war brutal, da bin ich ein bisschen in Rücklage gekommen. Bis auf den Fehler war es eine gute Fahrt, ein lässiger Fight. Ich bin mit dem dritten Platz sehr zufrieden."
Michael Matt zeigte ebenfalls als Fünfter auf, Manuel Feller klebt aktuell das Pech auf den Skiern, er fädelte im zweiten Durchgang ein. Christian Hirschbühl schaffte es als Zehnter auch noch in die Top-10.
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