Wintersport

ÖSV-Star Schwarz gewinnt die Slalom-Kristallkugel

Marco Schwarz fixiert im Schneetreiben von Kranjska Gora den Gewinn der kleinen Kristallkugel im Slalom-Weltcup.
Sebastian Klein
14.03.2021, 09:17

ÖSV-Star Marco Schwarz reichte am Sonntag im vorletzten Saison-Slalom in Kranjska Gora der siebente Rang für den vorzeitigen Gewinn im Disziplinen-Weltcup.

Das Rennen gewann der Franzose Clement Noel vor seinem Landsmann Victor Muffat-Jeandet (+0,62 Sekunden) und dem Schweizer Ramon Zenhäusern (+0,71). Durch den siebenten Platz von Schwarz hätte Zenhäusern einen Sieg benötigt, um die Entscheidung um die kleine Kristallkugel im Slalom vor dem Weltcupfinale in Lenzerheide offen zu halten.

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Bester Österreicher wurde Manuel Feller als Sechster (+1,18). Schwarz fehlten 1,69 Sekunden auf den Tagessieg.

Schwarz über seinen Triumph

Schwarz, der Kombi-Weltmeister von Cortina, über seinen Kristall-Triumph: "Der schönste siebente Platz in meiner Karriere. Ich möchte mich bei so vielen Leuten bedanken, die da hinter mir stehen. Die Trainer, Familie, Skifirma, Physiotherapeuten, Kondi-Trainer und so viele mehr. Ich bin wirklich dankbar."

"Es war eine brutale Gratwanderung. Die Piste war schwer zu fahren. Der Buckel tut auch noch weh", schnaufte Schwarz nach dem Rennen durch. Er hatte sich im Training einen Hexenschuss zugezogen, am Samstag den Riesenslalom ausgelassen.

"Es ist ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen. Um eine Disziplinen-Wertung mitzufahren war schon immer ein großes Ziel. Dass das heute aufgegangen ist, ist wirklich schön."

Schwarz verdiente sich seine Kristallkugel mit sieben Podestplätze in der aktuellen Slalom-Saison. Er folgte somit Vorjahressieger Henrik Kristoffersen (Norwegen) nach. 2019 hatte Marcel Hirscher die Wertung in seiner letzten Saison für sich entschieden. Schwarz: "Es ist cool, der Nachfolger von den beiden zu sein."

Widrige Bedingungen

Das Wetter stellte die besten Slalomläufer der Welt vor große Probleme. Dichter Schneefall sorgte in beiden Durchgängen für schlechte Sichtbedingungen und eine weiche, unruhige Strecke.

Unter anderem fiel Michael Matt der schlechter werdenden Piste zum Opfer, schied in der Entscheidung als Achter des ersten Durchgangs aus.

Besser lief es für seinen Landsmann Fabio Gstrein, der Neunter wurde (+1,87). Adrian Pertl belegte den 17. Rang (+2,41). Christian Hirschbühl fiel im zweiten Durchgang aus.

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