Carlos Sainz macht die Tifosi glücklich! Der Ferrari-Star blieb im Hundertstel-Krimi auf dem Autodromo Nazionale cool und schnappte Max Verstappen die Pole-Position vor der Nase weg. 13 Tausendstel war der Spanier schneller als der Weltmeister.
Traumhaftes Wetter in Monza! Das heißt auch: Das neue Reifen-Reglement musste im Qualifying angewandt werden. Q1 auf Hart, Q2 auf Medium, nur in Q3 durfte der Soft-Reifen hergenommen werden.
In den Trainings wurden die Piloten noch an der langen Leine gelassen, im Q1 wurden plötzlich wieder Tracklimit-Vergehen geahndet und reihenweise Rundenzeiten gestrichen. Das sorgte für Hektik auf der Strecke, die Negativ-Überraschung: Beide Alpine-Piloten sind in Q1 hängen geblieben. Ein schwerer Schlag für Pierre Gasly und Esteban Ocon.
Der Hauptdarsteller im Q2 hieß Lewis Hamilton. "Kein Grip" und "Perez hat mich aufgehalten", beschwerte sich der Rekordweltmeister im Mercedes. Im letzten Umlauf schaffte es der Brite aber doch noch über den Strich.
Im Q3 quetschten die F1-Stars noch einmal alles aus ihren Boliden heraus. Im ersten Outing waren die Ferraris von Sainz und Charles Leclerc vor Verstappen, der Holländer leistete sich aber einen kleinen Ausrutscher. Die Entscheidung musste am allerletzten Drücker fallen: Wieder hatte Ferrari das schnellere Auto. Sainz fuhr um nur 13 Tausendstel schnelle als Verstappen, sicherte sich damit den ersten Startplatz.
"Wir waren alle drei gleichauf. Es was so unglaublich intensiv. Die Fans haben mich über die Strecke getragen, es ist das beste Gefühl. Ich werde alles geben, um im Rennen auch auf Platz eins zu stehen.
Leclerc fiel auf Platz drei zurück, teilt sich die zweite Startreihe mit Mercedes-Pilot George Russell. Das gesamte Klassement seht ihr hier unterhalb in unserem F1-Center: