Nach Rang 14 durch Marco Schwarz am Samstag setzte es im witterungsbedingt auf Montag verschobenen zweiten Riesenslalom die nächste ÖSV-Abfuhr. Roland Leitinger war als 17. (+1,54) noch der beste rot-weiß-roter Läufer gewesen, hatte im zweiten Durchgang seine Platzierung aus dem ersten Lauf gehalten. Mit Magnus Walch als 21. (+1,80) und Marco Schwarz als 22. (+1,81) machten nur drei ÖSV-Techniker Weltcuppunkte.
Den Sieg auf dem flott gesetzten Kurs auf der Pista Deborah Compagnoni holte sich überlegen der Schweizer Marco Odermatt, brachte seine Halbzeit-Führung deutlich ins Ziel. Und beendete damit eine Schweizer Durststrecke: Die Eidgenossen warteten seit 2011 auf einen Riesentorlauf-Sieg.
Mit 2:08,42 hatte der Schweizer 73 Hundertstel auf den US-Amerikaner Tommy Ford und 75 Hundertstel auf Samstags-Sieger Filip Zubcic herausgefahren. Der Kroate raste mit Laufbestzeit in der Entscheidung vom 21. Rang noch aufs Stockerl. "Es war nicht einfach für mich, erstmals zur Halbzeit in Führung. Jetzt hat es endlich geklappt", strahlte der 23-jährige Sieger.
Die ÖSV-Hoffnungen Manuel Feller (33.), Vincent Kriechmayr (45.), Stefan Brennsteiner (46.) und Raphael Haaser (62.) hatten sich erst gar nicht für den zweiten Durchgang qualifiziert.