Dabei hatte es Nicolas Lussnig, eigentlich ein Außenseiter im Skicross-Bewerb, noch als einziger Läufer ins Viertelfinale geschafft. Dort war aber hauchdünn Endstation. In einem packenden Lauf mit vielen Positionskämpfen wurde der Vorarlberger hauchdünn Dritter. Der Deutsche Tim Hronek setzte sich nur kmapp im Fotofinish durch. Der 24-Jährige war die letzte rot-weiß-rote Hoffnung.
Zuvor sind bereits Adam Kapacher und Christoph Danksagmüller in ihren ersten Läufen jeweils als Letzte ausgeschieden, verpassten so den Sprung ins Viertelfinale. Johannes Aujesky hatte sich im Achtelfinale hauchdünn Lussnig geschlagen geben müssen und verpasste den Sprung ins Viertelfinale. Kappacher und Aujesky galten als die aussichtsreichsten rot-weiß-roten Medaillenkandidaten im Duell Mann gegen Mann.
"Es ist sehr eng zugegangen, ist leider kein Wunschkonzert. Leider hat es nicht so gut ausgeschaut für mich", haderte Kappacher, der in einem Lauf gegen drei Italiener den Kürzeren zog. "Gefühlt ist nur eine Spur richtig schnell, außen will man nicht sein", erklärte Kappacher, der bei seinen dritten Olympischen Spielen Edelmetall ins Visier gefasst hatte, scheiterte. "Es ist ein Privileg, überhaupt dreimal dabei zu sein. Leider hat es nicht für eine Medaille gereicht", ärgerte sich der 32-Jährige.