Brutaler Olympia-Sturz

Ski-Legende macht Vonn-Trainern schweren Vorwurf

Deutliche Kritik von Ski-Legende Bernhard Russi. Der Schweizer geht mit dem Trainerteam der gestürzten Lindsey Vonn hart ins Gericht.
Sport Heute
21.02.2026, 10:48
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Vonn sorgte für den Schock-Moment der Olympischen Winterspiele. In der Abfahrt auf der Tofana von Cortina kam die 41-Jährige schon nach 13 Sekunden schwer zu Sturz. Die US-Amerikanerin erlitt dabei eine komplizierte Tibiafraktur, also einen mehrfachen Bruch des Schienbeins. Mittlerweile hat Vonn die fünfte Operation über sich ergehen lassen müssen, ist seit einigen Tagen wieder zurück in ihrer Heimat, den USA.

Die Siegerin von 84 Weltcupsiegen hat nach über fünf Jahren Pause ihr Weltcup-Comeback gegeben, mit dem klaren Ziel, auf ihrer Lieblingsstrecke um Olympia-Edelmetall zu fahren. Dafür holte sich Vonn auch den ehemaligen Weltklasse-Skiläufer Aksel Lund Svindal an ihre Seite.

Deutliche Russi-Kritik

Doch mit dem Team ging die Schweizer Ski-Legende Bernhard Russi im "Blick"-Podcast "Apres Ski" besonders hart ins Gericht. "Vonns Trainern muss ich einen Vorwurf machen", betonte der 77-Jährige. Und erklärte dann: "Olympiasieger wirst du nicht am vierten Tor. Wenn du das weißt, musst du dort eine gewisse Reserve am Tor haben", so die Ski-Legende. Vonn hängte mit der Hand bei einem Tor ein, wurde ausgedreht und stürzte so schwer.

"Ich hatte vor einem Angst gehabt: Dass sie es übertreibt, dass sie es mit der Brechstange erzwingt, so, wie sie es vor fünf oder Jahren in den letzten Rennen ab und zu gemacht hat", erklärte Russi weiter. Vonn ist bei Olympia in Cortina ja bereits mit einem gerissenen Kreuzband im linken Knie an den Start gegangen. Sie wollte es unbedingt.

Trotzdem, so hielt Russi fest, habe Vonn vor allem auch Pech gehabt. "Das hat nichts mit einem Fehler zu tun. Das passiert auch sehr oft im Riesenslalom", meinte Russi.

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