Vor Olympia-Abfahrt

Nach Kreuzbandriss: Vonn tanzt am Start, fährt Training

Ski-Star Lindsey Vonn hat die erste Bewährungsprobe bestanden. Die US-Amerikanerin absolvierte mit gerissenem Kreuzband das Olympia-Abfahrtstraining.
Sport Heute
06.02.2026, 11:14
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Erst vor einer Woche zog sich die US-Amerikanerin in Crans-Montana einen Riss des vorderen Kreuzbandes im linken Knie zu. Trotzdem kämpfte die 41-Jährige um ihren Olympia-Traum, ging am Freitag im ersten Training auf der Tofana von Cortina an den Start – mit einer Schiene am Bein und einer deutlich schmäleren Skiführung.

Vonn hatte sichtlich Probleme, die Schwünge zuzumachen, landete mit einer engagierten Fahrt 1,39 Sekunden hinter ihrer Landsfrau Jacqueline Wiles, die in 1:38,94 Minuten die Schnellste war. Zeiten sind im ersten von zwei geplanten Trainings aber ohnehin nur nebensächlich.

Die US-Amerikanerin hatte allerdings lange auf ihren Trainingslauf warten müssen. Erst war der Start um einige Minuten nach hinten verschoben worden, weil noch am Zielsprung, der weit ging, gearbeitet werden musste. Nach vier Läuferinnen zog dann eine Nebelbank über die Tofana, war das Training gut eine Stunde gestoppt. Vonn und das US-Ski-Team hatten sich die Zeit am Start mit einer Tanzchoreografie vertrieben. Nach ihrem Lauf verschwand die 41-Jährige sofort, gab keine TV-Interviews. "Ich glaube, es geht ihr ganz gut. Morgen ist auch ein Training, die Frage ist, ob es eine gute Idee ist, dieses auch zu fahren. Ich glaube, es war ein guter Test", so Trainer Aksel Lund Svindal.

Hinter Wiles landete die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie (+0,66) auf Rang zwei, Kira Weidle-Winkelmann aus Deutschland wurde Dritte (+0,97), vor den beiden zeitgleich klassierten Österreicherinnen Nina Ortlieb und Ariane Rädler (+1,02), die beide noch vor der Nebel-Unterbrechung und damit bei besserer Sicht gefahren waren. Cornelia Hütter hatte 1,28 Sekunden Rückstand, Mirjam Puchner verlor 2,27 Sekunden.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 06.02.2026, 17:07, 06.02.2026, 11:14
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