In den Sprint-Einzelbewerben gab es für die beiden österreichischen Hoffnungen nichts zu holen, Hiemer und Verbnjak scheiterten jeweils früh und blieben ohne Medaillenchance. Im Mixed-Teambewerb wurde der österreichischen Paarung eine weitaus größere Chance im Kampf um die Medaillenränge nachgesagt. Doch Rot-Weiß-Rot ging wieder leer aus.
Hiemer und Verbnjak belegten den enttäuschenden sechsten Platz mit 1:07,7 Minuten Rückstand auf Olympiasieger Frankreich. Auf Bronze fehlte mehr als eine halbe Minute. Emily Harrop und Thibault Anselmet triumphierten für Frankreich, 11,9 Sekunden vor der Schweizer Paarung Marionne Fatton/Jon Kistler und 26,5 Sekunden vor Spanien (Ana Alonso Rodriguez/Oriol CardonaColl). Auch eine Drei-Sekunden-Strafe für die Drittplatzierten wegen eines Wechselfehlers änderte nichts.
Startläuferin Hiemer hatte schnell Rückstand aufgerissen, während sich die Top Drei absetzten. Auch Verbnjak kam in seinem ersten Durchgang nicht in die Gänge, beide brauchten immer wieder zu viel Zeit beim Wechseln. Nachdem Hiemer im zweiten Durchgang keine Zeit gutmachen konnte, waren die Positionen bezogen, Verbnjak kam als Sechster ins Ziel.
Das Skibergsteigen ist 2026 erstmals olympisch. Ein Kurs muss zunächst im Stile des Skitourengehens bergauf bezwungen werden. Danach werden die Steigfelle vom Ski gerissen, erfolgt die Abfahrt. Im Mixed-Bewerb mussten eine Frau und ein Mann in zwei Durchgängen jeweils zweimal rund 80 Höhenmeter bergauf marschieren und dann wieder abfahren, insgesamt ging es also achtmal nach oben und wieder nach unten.