ÖSV-Ass früh raus

Tränen-Interview bei Olympia: "War mental zu schwach"

Der Skicross-Bewerb bei Olympia verlief für Österreichs Starterinnen enttäuschend. Zwei rot-weiß-rote Läuferinnen scheiterten früh.
Sport Heute
21.02.2026, 07:54
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Für Sonja Gigler und Christina Födermayr waren die Olympischen Spiele schon nach einem Lauf wieder beendet. Sie scheiterten im Achtelfinale, nach dem ersten Lauf auf dem Olympia-Kurs von Livigno. Die beiden ÖSV-Läuferinnen belegten in ihren Durchgängen jeweils den dritten Rang. Nur die Top Zwei schafften den Sprung ins Viertelfinale.

Tränen bei Gigler nach frühem Aus

Die Enttäuschung war bei Gigler riesengroß. Nach ihrem kurzen Olympia-Auftritt flossen im TV-Interview Tränen. "Es ist hart. Ich glaube, ich bin mental noch nicht soweit gewesen. Ich bin mental für heute zu schwach gewesen, habe mich ablenken lassen. Das muss ich mir eingestehen, daran muss ich arbeiten", schüttelte die Vorarlbergerin den Kopf, sprach mit tränenerfüllter Stimme und musste zu Beginn ihrer Antwort kurz stoppen.

Gigler wirkte schwer geschlagen. Und erklärte dann: "Es war körperlich nicht einfach", so die Vorarlbergerin, sie habe Magen-Darm-Beschwerden im Laufe der Woche gehabt. "Ich habe da mental bei mir bleiben müssen, es war ein Kampf. Ich habe es probiert. Aber es tut mir leid, dass ich das nicht zeigen konnte, was ich drauf habe", so die 24-Jährige. "Ich habe die Elemente nicht ganz getroffen. Und so funktioniert das nicht, leider", ärgerte sich Gigler.

"Bräuchten 20 Kilo mehr"

Ebenso gescheitert ist Födermayr, die aber gefasster wirkte. "Ich bin absolut nicht zufrieden, bin zwar mit der Einstellung hingegangen, dass ich mir keine großen Wunder erwarten brauche. Ich habe gehofft, dass der Klick, auf den ich so lange warte, kommt, aber es war vielleicht auch nicht meine Strecke", meinte Födermayr.

Sie baue zu viele Fehler ein, ärgerte sich die Skicrosserin. "Es nervt mich. Ich weiß, ich darf es mir nicht zu Herzen nehmen. Ich habe schon ein Weltcup-Podest, weiß, dass ich vorne mitfahren kann, aber heuer ist irgendwie der Hund drinnen. Ich muss nur rausfinden, woran es liegt", meinte die 24-Jährige. "Wir bräuchten vielleicht zehn, 15, 20 Kilo mehr, die die anderen haben. Wir machen einen Fehler und haben keine Chance mehr", ärgerte sich Födermayr.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 21.02.2026, 08:12, 21.02.2026, 07:54
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