Ski-Bergsteigen

"Überfordert" – Österreich-Debakel bei Olympia-Premiere

Bei der Olympia-Premiere des neuen Bewerbs Skibergsteigen setzte es für Österreichs Hoffnung Paul Verbnjak einen echten Nackenschlag.
Sport Heute
20.02.2026, 08:39
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
olympia live
olympia live

Im Ski-Bergsteigen, vergleichbar zum populären Skitourengehen, galt Verbnjak am Donnerstag als Außenseiter auf eine Medaille im Sprint-Bewerb. Doch schon nach dem ersten rund dreiminütigen Lauf war der Bewerb für den Kärntner wieder beendet, er wurde 17. und scheiterte. Der Medaillen-Traum ist vorerst geplatzt. Genauso für Johanna Hiemer bei den Frauen 14. wurde und ebenso den Sprung ins Halbfinale verpasste.

"Es war ein Tag zum Vergessen, vermurkst. Ich bin von Anfang an nicht ins Laufen gekommen, da fehlen mir ein bisschen die Worte", ärgerte sich der rot-weiß-rote Hoffnungsträger.

"Überfordert"

Der Kärntner ist mit den Bedingungen in Bormio, es schneite teils ausgiebig während des Bewerbs, nicht zurecht gekommen. "Ich habe schnell gemerkt, wie leicht der Schnee auf den Fellen picken bleibt. Dafür bin ich selbst verantwortlich, die Felle präpariere ich mir selbst", erzählte Verbnjak. Die Felle braucht es für den Aufstieg, die werden dann vor der Abfahrt wieder abgezogen.

"In der Wechselzone war ich dann überfordert, ich habe die Ski nicht zusammenstecken können", erklärte der Kärntner weiter. Der Aufstieg ist im Skibergsteigen durch eine kurze Laufpassage über eine Treppe unterbrochen. Dafür müssen die Ski auf den Rücken geschnallt werden. "Die Zeit war dementsprechend weg", so der 24-Jährige. "Mit den Gedanken war ich dann ganz woanders. Man muss das jetzt abhaken und am Samstag besser machen. Heute ist der Ärger schon sehr groß" so Verbnjak.

Auch Hiemer enttäuscht

"Mir sind leider einige Missgeschicke passiert, ich bin auf der Stiege ausgerutscht, aus dem Rhythmus gekommen. Das ist sehr bitter und das tut sehr weh", ärgerte sich Hiemer. "Ich habe mich mental und körperlich sehr wohlgefühlt, hatte Vertrauen, dass alles passt", ergänzte die Österreicherin, die ihren Blick bereits auf die zweite Medaillenentscheidung richtete.

Am Samstag steht dann der Mixed-Bewerb auf dem Programm, in dem Verbnjak und Hiemer als Medaillenkandidaten gehandelt werden.

{title && {title} } red, {title && {title} } 20.02.2026, 08:39
Jetzt E-Paper lesen