Bronze verpasst

Stadlober geknickt: "Es werden Tränen fließen"

Teresa Stadlober verpasste über 50 Kilometer Bronze um 14 Sekunden. Die Langläuferin wurde Sechste – und trauert Edelmetall nach.
Sport Heute
22.02.2026, 13:35
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18 Medaillen holte Österreich bei den am Sonntag endenden Olympischen Winterspiele in Mailand/Cortina. Mit fünf Goldenen, acht Silbernen und fünf Bronzenen waren es die vierterfolgreichsten Spiele der ÖOC-Geschichte nach Turin 2006 (9/7/7), Peking 2022 (7/7/4) und Albertville 1992 (6/7/8).

Beinahe hätte Teresa Stadlober die Statistik entscheidend verändert. Die 33-Jährige schrammte im 50-Kilometer-Langlauf 14 Sekunden an Bronze vorbei, wurde am Ende Sechste. Ein Wechselbad der Gefühle war angerichtet.

"Ich brauche ein bisschen, bis ich das verarbeite. Es werden Tränen fließen. Man hofft ja immer, dass es der Tag wird. Das war es nicht. Ich habe aber eine Supersaison gehabt, habe gefightet. Man muss sagen, die anderen waren besser", meinte Stadlober im ORF-Interview.

"Es gab sicher gute Rennen, aber wenn man schon da ist, hofft man auf ein Podium. Ich habe schon zig Podien erreicht, ich war bei Olympia schon öfter Top Ten. Man gibt alles dem Sport und verzichtet auf viel – und dann hofft man immer, dass das belohnt wird."

Der rot-weiß-rote Langlauf-Star habe sich wenig vorzuwerfen. "Ich war am Limit, habe alles gegeben, habe nichts zurückgehalten, das ist das, was mich wieder aufbaut."

Die 33-Jährige gestand aber auch: "Wenn man so läuft, fragt man sich schon: 'Warum mache ich das eigentlich?'" Ein Jahr möchte Stadlober "sicher noch machen, dann schauen wir weiter."

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 22.02.2026, 13:39, 22.02.2026, 13:35
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